Auf Cthulhus Spur

Gepflegtes Rollenspiel rund um den kriechenden Wahnsinn

Pierre Lacau

Pierre Lacau (* 25. November 1873) ist ein französischer Ägyptologe und Philologe. Er ist von 1914 bis heute Direktor für Altertümer Ägyptens. Pierre Lacau wurde in der französischen Gemeinde Brie-Comte-Robert geboren. Er wurde als Jesuit erzogen.

Lacaus erste Ernennung in Kairo war die Internationale Kommission für die Ausarbeitung des Gesamtkatalogs des Museums von Kairo. 1912 wurde er zum Direktor des französischen Instituts für östliche Archäologie ernannt, als Nachfolger von Émile Chassinat, dessen Arbeit er mit der Ausgrabung neuer Strukturen in Abu Rawash, dem Bestattungskomplex von Djedefre östlich der Pyramiden von Gizeh, fortsetzte.

Von 1914 an ist der Generaldirektor des Ägyptischen Ministeriums für Altertümer. Er wurde 1914 zum Nachfolger von Gaston Maspero ernannt, konnte die Position aber erst nach dem Ersten Weltkrieg übernehmen. Er kündigte sofort an, dass Ausgrabungskonzessionen auf Vertreter öffentlicher Institutionen und Gesellschaften beschränkt wären. Anschließend interpretierte er das Gesetz über die Aufteilung der Funde neu, so dass das Ägyptische Nationalmuseum alle einzigartigen Funde nehmen und dem Bagger den Rest geben konnte.

Details für die Sanatoriumsleitung

Pierre Lacau spielte als Generaldirektor des ägyptischen Antikendienstes eine entscheidende Rolle bei der Entdeckung des Grabes von Tutanchamun (KV62) im November 1922 durch Howard Carter und Lord Carnarvon. Seine Amtszeit prägte den Verbleib der Funde im Ägyptischen Museum in Kairo (Tahrir-Platz).

Der historische Kontext dieser drei Begriffe umfasst folgende Kernpunkte:

  • Das Ende der Fundteilung (Partage): Vor 1922 war es üblich, dass ausländische Ausgräber die Hälfte der Funde mit in ihre Heimatländer nehmen durften. Unterstützt von der ägyptischen Regierung und nationalistischen Bewegungen änderte Lacau im Dezember 1922 diese Praxis radikal: Er legte das Gesetz so aus, dass alle Funde aus unberührten Gräbern vollständig im Land verbleiben müssen.
  • Konflikt mit Howard Carter: Lacaus strikte Haltung führte zu jahrelangen, heftigen Auseinandersetzungen mit dem Entdecker Howard Carter. Lacau kritisierte unter anderem, dass Lord Carnarvon die exklusiven Berichterstattungsrechte an die britische Zeitung The Times verkauft hatte und ägyptische Regierungsvertreter sowie Journalisten von der Ausgrabung ausgeschlossen wurden. Der Streit gipfelte 1924 darin, dass Lacau dem Grabungsteam zeitweise den Zutritt verbot. [1, 2]
  • Verbleib im Ägyptischen Museum Kairo: Nach der endgültigen Beilegung des Streits im Jahr 1925 wurde vertraglich festgehalten, dass der gesamte Grabschatz an das Egyptian Museum in Cairo übergeben wird. Die erste öffentliche Ausstellung der spektakulären Schätze wurde dort im Dezember 1926 eröffnet.
  • Mehr Hinweis werden in diesem Dokumentarfilm gefunden: https://www.imdb.com/title/tt5526464/