Across the Open Sea
15. February 1922 Wednesday 86/7 10am Antarctic Coast
Ich lasse den Kurs anlegen und wir legen ab: Nach Neuseeland, zu des Colonels Ranch.
Die antarktische Küstenlinie verliert sich hinter uns und wir befinden uns schon bald über offener, blauer See im weiten, blauen Himmel…
Zu unserem aller Erstaunen hören wir gemeinsam sehr deutlich in der Nähe das uns sehr bekannte `tikke´le´li´li´. Haben wir einen Pentapoden mit an Bord? Was will er hier?
Ich ordne Funkstille an und und teile uns zu Schichten zu jeweils 6h auf.
Falls wir länger durchhalten müssten, ist auch genug Koks an Bord…
Carla am Steuer hat das Gefühl, dass ihr jemand gegensteuernd eingreift.
Mare wird im Maschinenraum von einem deutschen Matrosen angegriffen.
Sie sticht ihn ab, als er eine Wasserstoffkammer zu sabotieren versucht.
Aber als ich bei ihr eintreffe, ist nichts zu sehen keine Leiche, kein Blut am Messer.
Auch Mycroft sieht nun etwas wie einen Schatten, der um die Ecke herum verchwindet…
Carla bekommt vom ehemaligen deutschen Kapitän Lehmann ein Kompliment: „Sehr gut machen sie das!“
Sind sie nur verwirrt oder haben sie ernste Wahnvorstellungen?
Ich pendele, bei Carla und Mycoft schlägt es aus, bei mir nicht.
Hans-Christian Egbert steht plötzlich neben mir: „Das Buch, darf ich es ihnen überreichen?“ Es ist ein arabisches Buch: Das Necronomicon von Abdul al Hazred. Titel und Autor kann ich recht einfach übersetzen, die restlichen Seiten bleiben mir jedoch erstmal verborgen. Der deutsche Luftschiffer verspricht mir aber eine weitere Begegnung, bei der ich das Buch weiter studieren dürfe.
Jetzt schlägt mein Pendel auch bei mir aus, genauso wie bei Mare, aber nicht bei Mary-Ann. Wir haben Wahnvorstellungen oder bekommen Besuche aus dem Jenseits…
Eine Bleivergiftung bei uns allen können durch Blutprobenuntersuchung ausgeschlossen werden. Wir bestimmen das Codewort `Nizza´, das wir bei einem Visionswahn zur Warnung der anderen benutzen wollen. Gleich darauf ruft Mycroft es aus seiner Kabine heraus, wo er alleine sitzt und behauptet mit zwei deutschen Skat zu spielen. Mare gelingt es ihn abzulenken, und sein Visionswahnsinn verschwindet.
Mein Schichtende beginnt, und ich lege mich in meine Kabine schlafen. Kurze Zeit später wird sie von außen aufgeschlossen: Alfred Wegener tritt ein und zeigt sich erbost: „Sie liegen in meinem Bett! Was machen Sie hier?“ Nach einiger Diskussion räume ich das Bett, das Alfred Wegener sofort okkupiert. Das lautstarke Hin und Her blieb nicht unbemerkt, so dass mich der Colonel ablenken kann. Und ich wieder mein leeres Bett in Besitz nehmen darf…









