* Siegel & Überlegungen
Nach dem Erwachen treibe ich kurzer Morgensport & Kampfkunst sowie Meditation. Ich spüre die Kräfte in meinem Körper zurückkehren. Die Operation der Älteren Wesen mit meinem Kopftransplantation scheint erfolgreich zu verheilen. Doch wirre Bilder, auch aus meinen Träumen, blitzen hindurch. Ich versorge Nitro & anschließend gibt es eine Lagebesprechung.
Schnell wende ich mich den nächsten Herausforderungen zu. Wir beschließen, den Zeppelin „Südstern“ zu erkunden. Kurz entschlossen klettere ich mit einem Kletterseil hinauf in den Gondel & lasse eine Strickleiter für meine Freunde hinab. Zusammen, wie Shakleys Regeln stets besagen, erkunden wir die Räumlichkeiten. Meine Freunde sind auf der Suche dem magischen Necronomicon, welches sie in einem Traum gezeigt bekommen haben.
Zunächst aber sind wir über dieses technische Wunderwerk tief beeindruckt, was wir neugierig begutachten. Wir steigen auch in die Gasraum, die dem an einem Gerüst Gasballon befestigt sind. Wir lernen viel über moderne Konstruktionen & Flugmöglichkeiten. Es wird uns auch klar, wie gefährlich ein Unfall wäre.
Durch das Cockpit wir mir zugleich klar, wie anders als das Fliegen mit dem Flugzeug, mehr wie ein Schiff sich verhält – mir fällt der Umstieg in diese Denkweise zunächst schwer. Der Lord fühlt sich in dem Schiff sehr wohl. Mich fasziniert die Technik. Sogar ein Flugzeug kann während des Fluges genutzt werden.
Anschließend untersuchen wir die Kapitänskajüte. Wir sehen eine Tür Richtung Funkraum, weiterhin finden wir die Logbücher & studieren sie. Die Angaben der Deutschen stimmen mit unseren Erfahrung & deren Ausssagen überein, wir können keine weitere Verschwörung entdecken. Auch eine Durchsuchung ihrer Ausrüstung & Gegenstände ergibt keine weiteren Erkenntnisse & Entdeckungen.
Die Kapitänskajute ist gepflegt, pedantisch aufgeräumt. Wir können nichts Auffälliges entdecken. In der Kombüse finden wir zu unserer Erheiterung Schokolade & Gulasch in Dosen, Salami & eingelegtes Obst. Sofort machen wir ein Festmahl & kosten von den verschieden Konserven, bis wir zufrieden & satt sind. Die kulinarische Abwechslung tut uns allen gut, die normale Welt schimmert in unseren Köpfen.
Wir untersuchen noch einen großen sanitären Raum, den niemand von uns zum Glück benötigt. Der nächste Raum ist ein großer Mannschaftsraum. Neues können wir nun nirgends entdecken. Carla & Lord Carnarvon erzählen mir, daß sie beide einen Traum hatten, in dem es um das magische Buch „Nekronomincon“ handelte. Es soll sich hier an Bord eventuell befinden.
Wir durchsuchen nun alles gründlich & finden schließlich die Ledermappe mit den letzten Kapiteln, welches ich Anfang unserer Reise von Lords Lloyds gestohlen hatte. Ich nehme es an mich. Cassilda hat es von mir erhalten. Sie muß es einem Deutschen in die Hände gespielt haben, wahrscheinlich unserem von mir getöteteten Saboteur. Dieser Mann hat doppeltes Spiel getrieben & war im Bunde mit den Damen von Vril.
Eine kurze magische Analyse ergibt: Das Feuer Siegel wurde geöffnet, das Dokument gelesen & wieder versiegelt.
Verdammt! Wir können es erneut nicht öffnen! Darin könnten weitere wichtige Informationen enthalten sein…ein Brechen des Siegel würde die Vernichtung der Kapitel sein.
Frustriert steigen hinunter, kletternd über die Strickleiter & stapfen durch den Schnee, zurück ins Lager. Es bricht eine lange Diskussion aus. Ich hülle mich überwiegend in Schweigen, doch meine Gefährten versuchen alle unseren Spuren & Hinweise auf unsere Aktivitäten zu verwischen, ja auszutilgen. Doch ich spreche mich dagegen aus, denn hier sucht niemand & wer hier sucht wird selbst verrückt & wahrscheinlich auch Mittäter an diesem Grauen.
Letztlich siegt die Paranoia meiner Gefährten, die panisch alle Hinweise einsammeln & studieren wollen. Wir finden einige Tagebücher, die wir zunächst studieren & anschließend einpacken:
- Alfred Wegener: Große Absätze über seine Forschung der Kontinentalplatten, scheint dem Hilferuf bereitwillig eingewilligt zu haben
- Breitfuß, Ludwig: Schwerpunkt seiner Notizen sind die arktischen Gewässer sowie die Bodenproben & deren Analysen, die uns nicht überraschen & mit unseren Erkenntnissen überein stimmen
- Lerner, Theodor: Fotograf mit etlichen schönen Aufnahmen. Zudem belichtetet, nicht entwickelte Filmrollen
- Tachi, Kitachima: Verwandter von Sanjuro, wollte Sanjuro etwas Wichtiges mitteilen, was, steht leider nicht in den Unterlagen.
Zudem sichten wir die Tagebücher unserer Mannschaft, doch auch dort finden wir keinerlei neuen oder verdächtigen Hinweise.
Die Ledermappe mit den letzten Kapitel will ich unbedingt öffnen, ich schlage vor, das magische Wissen über dieses Siegel im Traumlande zu suchen. Nach kurzer Beratung willigt Mary-Ann ein, mich zu begleiten. Dazu setzen wir die Traummünzen ein. Wir schlagen unser Nachtlager mit Wacheinteilung ein & begeben uns auf eine Traumreise.









