Tag 100: Ankunft zum Gipfel all unseres Strebens
Wir erwachen im Raum mit der Regenerationskammer. Mare hat sogar darin geschlafen und sie sieht sehr erholt und gesund aus. Es sind diese Nacht keine Überfalle der Pentapoden passiert.
Frühstück, der Lord verteilt mit starrer Miene Pemmikan und Fütterung von Nitro, allgemeine Bestandsaufnahme sowie Gesundheitscheck. Allen geht es den Umständen entsprechend gut.
Zeitpunkt 8.23 AM: Nachdem auch Mary-Ann von Humboldt die Mechanikerin Mare für reisetauglich erklärt, gebe ich den Befehl zum weiteren Erklimmen des Turms.
Wir durchsuchen im 18. Stockwerk die zahlreichen Utensilien, die auch von der Queste sowie den Deutschen stammen.
Wir schlußfolgern, dass die Quest nicht mehr sicher ist und somit die Rückreise gefährdet ist. Ein mulmiges Gefühl beschleicht uns, hier endgültig gefangen zu sein, ausgetrickst von diesen Wesen. Carla findet eine Art leerer Bilderrahmen, den der Lord höchst interessant findet – wir nehmen es kurzerhand mit und gehen weiter.
Was erwartet uns noch alles? Meine Kräfte schwinden, doch Nitros Blick sowie die Hoffnung bei Arcadia zu sein, zieht mich weiter hinauf.
Auf der 19. Etage bietet sich uns ein erstaunlicher Anblick, denn wir gelangen ins Freie. Schnell ziehen wir unsere Polarkleidung an und überwinden die Landehafen für die Pentapoden. Doch trotz Vorbereitung klappen Mary-Ann und Carla zusammen, die Erschöpfung zeigt sich bei allen. Mit Mühe tragen wir die beiden in den geschützten Aufgang und leisten erste Hilfe, bis wir weiter ziehen können.
20. Stockwerk: Wir gelangen in Zentrum des nächsten Raumes hinausfand sehen zum Glück keine anderen Wesen. Es gehen fünf Türen von diesem Raum ab. 3 von ihnen sind verschlossen, 2 Aufgänge scheinen offen zu sein. Am Boden und an den Wänden befinden sich Hieroglyphen, die die Freunde fleißig und laut murmelnd übertragen und teilweise übersetzen.
Doch klare Hinweise, welcher Tür die Richtige ist, bleiben aus. Nitro schlägt bei beiden Aufgängen an, ich gehe daher von unvermeidlichen Zusammentreffen aus. Wir werden leise und überlegen sehr lange, alle sind sehr erschöpft und wollen weitere Konflikte vermeiden. Carla lauscht und hörte mehrere Geräuschquellen, mehr als drei Wesen meint sie.
Wir binden uns Stoffe unter den Stiefel und ich schleiche ins nächste Stockwerk. Ich entdecke einen Pentapoden, der einen Pinguin mit seinen Membranflügel in Stücke hakt. Es sieht sehr fremdartig und surreal aus. Ich winke die Gefährten heran, doch der Lord stolpert und klappert fällt seine Waffe zu Boden.
Der Pentapode hält abrupt inne und erblickt mich, ich schieße, treffe, doch das Wesen kommt unbeirrt auf mich zu. Ich Feuer erneut, mehrmals und zerfetze das Wesen. Aus den Augenwinkeln sehe ich links und rechts 4 weitere Wesen auf uns zukommen. Alles verschwimmt im Kampfstress.
Carla singt und saugt Mana. Der Lord feuert das Maschinengewehr des Colonel mit einem diabloscen Grinsen. Dann sehe ich eine Dynamit in den Raum fliegen, geworfen von Mare, der Mechanikerin. Schreiend befehle ich den Rückzug.
Gerade rechtzeitig vor der Druckwelle und der Explosion, die der Turm kurz zum Wackeln bringt, können wir uns in Sicherheit bringen. Danach Ruhe.
Durch eine andere Rampe betreten wir erneut den Raum. Die Pentrapoden sind von der Explosion zerfetzt worden, einzelne Gliedmassen zucken noch, einige scheinen noch am Leben zu sein – wir beenden deren Leiden mit gezielten Schüssen in den Seesternkopf. Sonst befindet sich nichts weiter in dem Raum und wir gehen weiter in das nächste Stockwerk.
Carla schleicht diesmal mit den gedämpften Stiefeln nach oben. Sie sieht einen Pentapoden, der an der Wand zu einem blauen Kristall berührt, worauf sich die Wand öffnet und das Wesen darin verschwindet. Nach kurzer Zeit erscheint er wieder. Carla und die anderen schmieden den Plan, das Wesen mit einem Seil zu fangen, zu fesseln und magisch leer zu saugen.
Wir wollen den Plan umsetzen, schleichen nach oben, doch Carla erstarrt. Das Wesen starrt uns an, wartet auf unsere nächsten Schritte, doch wir sind zu durcheinander. Nach langen Zögern nähert sich der Pentapode, macht aber keine feindlichen Angriffe. Dann schreitet er zurück und verschwindet nach oben ins nächste Stockwerk.
Carla erwacht und berichtet uns, dass sie intensive Visionen gehabt hat, sie hat mit dem Pentapoden kommuniziert und eine Art Waffenstillstand vereinbart.
Mir dreht sich alles, ich spüre, wie mein Verstand ein Pause will. Wie lange soll dieser wahnwitzige Aufstieg noch dauern? Wann sehe ich die geliebte Arcadia? Mir bricht das Herz, wenn sie Ihr Leid zugefügt haben. Ich hätte sie besser beschützen sollen statt sie bekämpfen.
Die Reue über die getanen Dinge überflutet mich. Wir kämpfen uns dennoch nach oben. Auf dem nächsten Stockwerk, mir sind die Nummern entfallen, doch der Lord behält den kühlen Kopf sowie den Index, sehe. wir erneut diese schrecklichen Pentapoden, wie sie Menschen, Tiere und Pflanzen wie Objekte sezieren.
Wir kämpfen erneut, es wird hart, doch wie durch ein Wunder überleben wir es erneut. Dann sehe ich sie, Arcadias Körper auf einem Steinblock liegend, zusammen mit den übrigen Gefährten.
Auf dem nächsten Stockwerk befinden wir uns in einem Köpfe Museum, das nächste Stockwerk beinhaltet einen grotesken Urwald, der sich von kopflosen Körpern ernährt oder verwachsen ist. Wir treiben uns weiter, nach oben.
Dann, wir erreichen den Gipfel , die Kuppel dieses ganzen Wahnsinns! Ein großer, runder Raum mit einem übergroßen, bizarr anmutenden, gläserne, fremdartige Maschine, über Schläuchen des Turms verbunden sowie dem irrwitzig gewaltigen Gebirge verbunden. In ihr lauter unzähliger Köpfe, unterschiedlichster Art Häupter. Wir sind geschockt…erstarrt und paralysiert.
Eine mir vertraute Stimme ruft mich in die Realität, ins Handeln. Sie ruft: „Rette mich, komm zu mir! Es ist wunderschön hier!“ Auch der Colonels Kopf ruft mir zu, schnell zu Ihnen zu kommen. Einige Deutsche, Sanjuro sowie einige Quest Mitglieder rufen mich freudig im Chor zu:“Komm zu uns, hier ist es schön und friedlich“
Mir dreht sich alles.
Dort stehen einige Pentapoden und die Opernsängerin nimmt Kontakt mit ihnen auf. Wir sollen auch geopfert werden, wir wurden hierher gelockt, um ein Wesen names „Die schwarze Instanz“ zu nähren. Falls dies nicht glückt, wird die Erde komplett zerstört werden.
Ich bin baff, sprachlos, ob dieser Wendung. Die Verhandlungen gehen weiter – es muss jemand von uns geopfert werden. Arcadia ruft mich. Es wird verhandelt. Es müssen Köpfe rollen für die Pentapoden. Jemand muss sich bereit erklären, als Pfand zu dienen, die uralte Patt aufrecht zu erhalten.
Arcadia schaut mich an, fleht mich an, zu ihr zu kommen. Sie habe nun erkannt, dass ich der wahre Mann an ihrer Seite bin und sie ihr restliches Leben mit mir verbringen will. Es wird eine Einigung erreicht.
Alle können unversehrt gehen, nur ein Artefakt names „Der Dolch des Nephren Ka!“ sowie einen Freiwilligen als Pfand müssen hier bleiben. Ich weiß, im gleichen Augenblick, daß dies meine Aufgabe sein wird. Ich blicke dem Lord ernst in die Augen, dem Mann, der ohnehin die ganze Zeit die Führung übernommen hatte.
Mit Stolz und Ehrfurcht vor meiner klaren Entscheidung verabschieden wir uns wie britische Offiziere und ich gehe den Weg, hinein in diese Glaskugel der wahnwitzigen Glückseligkeit, endlich bei Arcadia sein, meiner geheimen Liebsten.
Wir werden auf immer vereint sein…zusammen mit meinen Kameraden von der Quest!









