Auf Cthulhus Spur

Gepflegtes Rollenspiel rund um den kriechenden Wahnsinn

Devastating News

16 January 1922 Monday  56/13

Wir erhalten kurz nach dem Breakfast einen Funkspruch: Die Wegener Expedition lädt uns zu einem Willkommenstreffen in ihr Lager ein. Wir fliegen hin…

Sie berichten uns von einem Hilferuf per Funk, den sie vor 3 Tagen von unserer Expedition erhalten haben. Er führte sie zu unserem Thomson-Lager vor dem Gebirge. Dort fanden sie nur noch Leichen, alle geköpft!

Shackeltons Männer alle tot! Das Lager zerstört! Erneut! Unsere Rückkehr in Gefahr!
We struggle not to lose our composure…

Wir warnen die Deutschen vor den Wesen, die diese Stadt bewohnen, ohne dabei zu konkret zu werden. Und vereinbaren, unsere Lager for safety reasons zusammenzulegen. Das ehemalige Lloyds Lager wird das neue Basislager aller drei Expeditionen…

Während sie zusammengeführt werden, starten wir mit Kurt Wegener, dem Bruder des Expeditionsleiters Alfred Wegener, und Bakteriologe Taichi Kitashimi in der F13 zu dem weiter nördlich gelegenem Gebäude, an dessen Rändern wir bereits im Überflug geschmolzenen Schnee entdeckt haben. Wir zählen 12 etwa 200m hohe Türme, die von einer hexagonalen Mauer umgeben sind.

Als wir vor dem eingangslosen Komplex stehen, ist ein elektrisches Brummen von innen zu hören. Wir beginnen, die Mauer zu umrunden, um eine Zugangsmöglichkeit zu finden. Die uns bald darauf ein Mauerdurchbruch nach Walzenart gewährt. Die Türme vibrieren leicht.

Es herrscht eine angenehme Temperatur. Wärmen sich die Walzen hier? Ist das womöglich ein Spa für die Wesen? Wir wollen es lieber nicht herausfinden und gehen wieder leise zurück durch den Durchbruch. Die Mauer ist eine Doppelmauer, die einen Gang von 10m Breite bildet. Ich bestehe darauf, hineinzuschauen und entdecke Glyphen an der Wand:

Weitere Glyphen wurden zerstört durch die uns schon bekannte, wildgewordene Glyphenverballhornung, die sich großflächig über die Wand zieht. Sie sehen frisch angebracht aus…

Wir haben genug gesehen

und fliegen zur nächsten großen Anlage, die wir schon beim Überflug vor einiger Zeit „Observatorium“ getauft haben.

Eine Halbkugel, entlang des Äquator gespalten, wie auseinander gezogen, erwartet uns. Die Struktur ist leer. Nur an den sich gegenüber liegenden Seiten in der einen Kugelhälfte führen zwei Wendeltreppen zu je einer Plattform unter der Decke. Auf jeder Plattform steht eine Stele….

Auf der linken Seite im quadratischen Grundriss sind auf der Oberfläche der Stele 9 Vertiefungen, in die meine Portalkugeln perfekt passen. An der Seite eine Glyphe: 9 Kugeln umfasst von einer Raute.

Fast bin ich versucht, eine meiner Kugeln dort hinein zu legen, aber eine starke, innere Kraft hält mich davon ab…

Auf der rechten Seite ist auf der Oberseite der Stele eine Vertiefung, in die die von Carla gefundene „Krone“ perfekt passt. Wir wissen, dass sie Ältere Zeichen zerstören kann….

Doch anscheinend nicht nur Ältere Zeichen, wird mir eiskalt klirrend klar…

Hier ! Ist ! Der ! Ort ! An ! Dem ! Die ! !P!o!r!t!a!l!k!u!g!e!l!n! ! Zerstört ! Werden ! !.!.!..!.

Auch von hier eilen wir davon und fliegen ins Lager zurück.

Es gibt Eisbein zum Dinner, wir sind eingeladen von den Deutschen.

Wegeners Leute wundern sich über Carlas Anwesenheit an diesem Ort. Ich erkläre ihnen, dass sie auf meine persönliche Einladung dabei ist und das erste Sylvesterkonzert am Südpol gegeben hat. Die fassungslosen Gesichter, in die ich schaue, sind so köstlich wie unbezahlbar. Mir schmeckt mein Eisbein gleich doppelt so gut…