* Beerdigung von Percival Lloyds
Wir frühstücken gemeinsam & diskutieren erneut die Erlebnisse. Nach dem Frühstück mache ich mich frisch, rasiere mich & trage das indische Parfüm auf, das eine Note von Patchouli enthält, recht passend für den Anlaß. Mit dem Torpedo Phatoen fahre ich mit Mary-Ann Winterbottom zur Beerdigung auf dem Oakley Greeen Cemetry. Am Eingang sehen wir eine imposante Marien Statue aus Sandstein. Es treffen eine Menge Menschen ein. Ich bin froh, mich standesgemäß angezogen zu haben.
In der Kapelle drängen sich die Menschen dicht an dicht, wir können nur am Eingang im Stehen die Messe verfolgen. Zu unserem Erstaunen sehen wir viele bekannte Gesichter: Lord Salthurst, Evelyn Bancroft, Richard Dunton, Viara Gordon Priest, Arthur Smith, Spencer Harold, William Lancester, Jan Pierprint & natürlich Arcadia Lloyds uvm.

Der Gottesdienst beginnt mit lautem Geläut. Arcadia Lloyd hat eine unbewegte Miene. Vikar Gordon Prestley aus Exeter hält die Totenrede, die das Leben & Wirken von Percial Lloyds wortgewandt umschreibt. Sein Slogan hallt zum Abschluß durch die Menge: „Es ging ihm um Versicherungen“. Nun folgt der Gang zum Grab mit dem Leichnam, wir legen Blumen nieder & ich werde in der Tat etwas betroffen. Wie kann es sein, daß jemand diesen Mann ermordet, während ich sein Arbeitszimmer plündere?
Die Zeremonie endet. Wir erfahren noch, daß Arcadia Lloyds einige ausgewählte Gäste zu einer nachträglichen Zeremonie auf dem Oakley Court abhalten wird, doch wir sind nicht dazu eingeladen. Da ich mich jedoch dort gut auskenne & die Informationen wichtig sind, fahren wir auch dorthin, es sind schließlich nur einige hundert Yards. Mary-Ann & ich gehen zur Themse.

Ich schaue mich um, nur zwei Reiter in einiger Entfernung sind zu sehen. Ansonsten sehe ich nirgends jemanden, keine Wachen. Dies nutzen wir aus! Ich bitte nun Mary-Ann, mir bei einem Zauber zu assistieren. Nach gefühlt 17 Erklärungen willigt die Apothekerin ein. Wir gehen zu dem bunten Kirchenfenster der St.Patricks Kapelle. Dazu muß Ihr Körper sich entspannt anlehnen.
Falls jemand kommt, wollen wir eine spontane Ohnmacht als Erklärung angeben. Ich versetze Ihre Seele in das bunte Glas, um das Gespräch unter speziell geladenen Gästen im Innern der Kapelle zu belauschen. Sie versackt sofort mit verdrehten Augen & ich harre der Dinge. Während ich so warte, hoffe ich inständig, daß Mary-Ann sich alles richtig merkt…
Nach etlichen Minuten stöhnt sie laut & ich beende den Zauber. Ihre Seele laße ich zurück in ihren Körper gleiten & gebe Ihr eine Mund-Mund Beatmung, um die Seele im Körper zu verankern. Sie hustet & ist noch sehr benommen. Ich hake sie unter & wir gehen unendeckt zum geparktem Torpedo Phatoen. Die Reiter & sonstige Beobachter entdecke ich nicht.
Mit der benommenen Mary-Ann fahre ich rasant nach Portsmouth zurück. An Bord der Quest herrscht Aufregung, die Schlittenhunde sind eingetroffen. Kurz darauf treffen auch die Flugzeuge ein. Mare läuft wild herum & kommandiert, als ob Ihr der Kahn gehört. Doch am Ende ist alles gut verladen. An den Großgeräten versuche ich mich zunächst, doch dies ist nicht mein Ding.
Mit den Hunden vertrage ich mich gut, ich tolle mit meinem „Rudel“ von 10 Huskies herum & es gibt leckeres Fleisch in meine Kajüte. Anschließend bringe ich das Rudel an Deck & bereite meine persönliche Frachtliste vor. Bald stechen wir in See!
Mary-Ann gibt am Abend noch eine längere Erklärung über das belauschte Gespräch in der Kapelle [Mary-ann, bitte nachtragen] Anscheinend hat Evelyn Bancroft viel nach dem Buch gefragt. Diese Frau sagt mir leider gar nichts, aber sie scheint wichtig zu sein.









