Auf Cthulhus Spur

Gepflegtes Rollenspiel rund um den kriechenden Wahnsinn

* Großer Einkauf von Polarausrüstung

Beim Frühstück lese ich die aktuelle Schlagzeilen & sehe, Unglück in Dunedin. Sogleich verfasse ich ein Telegram an O’Reilly, meinen Rechtsanwalt in Neuzeeland. Ich bitte um Rückmeldung & Statusbericht. Nachdem Mare klar gemacht hat, daß die Ausrüstungliste der Queste fehlerhaft, ja schlampig geführt wurde, gehen wir auf eigene Hand einkaufen.

Wir kehren bei Peasley Power Equipment ein, wo uns sogleich der Inhaber persönlich berät & bedient. Unter anderen kaufen wir die neuesten Varianten von Werkzeug, Ski, Schneeschuhe, Taschenkompaß, Taschenbarometer, kleiner Eispickel, großer Eispickel, Spikes, Kletterausrüstung, Gehstöcker, Feldflasche isoliert usw.

Mir brummt nach den vielen Gerätschaften der Kopf & ich rauche eine ausländische Zigarette im Hof. Die Waren sind nun bezahlt werden direkt nach Portsmouth geliefert.

Nächste Station Frozen Ltd: Auch hier werden wir hervorragend beraten & wir kaufen Schneebrillen, Werkzeuggürtel, Fackeln usw.

Bei Sleepwell & GoodNight geben wir maßgeschneiderte, besonders gut gedämpfte Schlafsäcke in Auftrag. Sie brauchen 1 Woche zur Herstellung.

Wir fahren nach Portsmouth & erreichen die Hafenstadt gegen 3.30 pm. Wir machen Halt vor dem Textilausstatter Perrick & Son, wo wir Kältekleidung uns massschneidern lassen. Unter anderen kaufen wir 2 * Handschuhe (Finger & Fäustlinge), 2 * gefütterte Mütze, 2 * Jacken(lang, Unterjacke), 2 Schals, 2 gefütterte Stiefel, Wintermantel gefüttert & lang, 2 lange Unterhosen, gefütterte dicke Hosen, Merinounterwäsche. Es kostet mich 6 britische Pfund & wiegt ganze 30 kg. Ich lasse es auf das Schiff liefern.

Gegen 5pm trinken wir pünktlich Tea & bereden die Reisedetails. Ich telegrafiere an Ms. Leigh, die einen Schrumpfkopf verkauft. Sie antwortet prompt & ich fahre hin. Sie öffnet & führt mich ins Wohnzimmer, wo sie den Schrumpfkopf mir in einer Hutschachtel präsentiert. Ich hebe den Kopf an & spüre ein Gewicht. Ich kaufe das Stück & fahre damit zurück auf das Schiff.

In meiner Kabine mit meinen Freunden öffne ich es. Innen drin finde ich ein Ledertuch, in dem ein schwarzer Würfel zum Vorschein kommt, der etwas warm ist & mir ein ungutes Gefühl vermittelt. Schnell wickel ich ihn wieder ein & verstaue ihn in meinen Sachen.

Sanjuro erzählt mir, er habe einen ominösen Brief erhalten, ich lese ihn

Schon bald werden Sie weit entfernt sein, im ewigen WEISSEN. An diesem unerbittlichen Ort befindet sich SCHWARZES, dessen Natur nicht für uns Menschen bestimmt ist. Wecken sie keine schlafenden Hunde. Auf das die heilige Maria meine Gebete erhört und sie die Expedition absagen.

Ein Freund

Shakleyton gesellt sich zu uns & wir bereden die jüngsten Erledigungen. Wir machen einen Rundgang auf dem Schiff & lernen weitere Mitglieder der Besatzung kennen.

An Deck treffe ich noch auf dei Hundedame, mit der ich gleich spiele & kuschel. Sie freut sich, doch Tamino guckt sehr skeptisch, ihm gefällt das Treffen nicht im Mindesten.

Der Erfinder Auguste Picard hat sich zudem gemeldet, er wird an der Expedition teilnehmen & uns mit seinem Erfindungsreichtum bereichern. Er hat ein Schneemobil names Skihund erfunden, daß auf unserer Reise ausprobiert werden soll.

Zudem hat er Sauerstoffgeräte mitgebracht, die können von Nutzen sein. Uns werden die Funkgerät gezeigt, alles tiptop

Nun besprechen wir mit Shakleyton die Ausstattung unserer Flugzeuge. Wir erarbeiten eine Checkliste für die Flugzeuge:
Motoren abdecken
Alle Verbindungen prüfen
Werkzeug prüfen
Treibstoff prüfen (-60° – -25° gefriert Benzin)
Funkgerät prüfen
Heckruder & Steuerruder intakt?

Die Flugzeuge müssen zudem zerlegt werden, um Platz auf dem Schiff zu finden. Ich sende sogleich an meinen Werkstattleiter, Mr Hardridge, ein Telegram mit der Order die Martinsyde sowie die Junkers zu zerlegen.

Nachdem dies erledigt ist, mache ich eine Gassirunde im Hafen mit Tamino. Da kreuzt ein betrunkener Seemann meinen Weg & pöbelt mich an. Ich behalte die Nerven & Passanten beruhigen den Streitwilligen. Wir gehen unserer Wege.

Nach 2 weiteren Gassen entdecke ich einen Bettler. Er bietet mir eine lehrreiche Geschichte für eine milde Gabe. Er erzählt mir die Geschichte vom Better und Reibe.

„Ganz schön gruselig“ meine ich
„Ja wir Bettler haben nie schöne Geschichten zu erzählen.“ entgegnet er mir.

Er will mein Gesicht ertasten, da er blind zu sein scheint, doch dem verweigere ich mich. Ich gebe ihm 2 Schilling. Cala di Fiona erklärt sich bereit, von dem Blinden berühren zu lassen. Hinterher meint Sie, seine Hände wären unglaublich kalt gewesen.

Voller wirrer Gedankenfäden schlafe ich in der Koje ein, vergesse sogar das Träumen…