Auf Cthulhus Spur

Gepflegtes Rollenspiel rund um den kriechenden Wahnsinn

* Zusage Operation Queste

Nach dem für britische Verhältnisse schnelle Frühstück & der üblichen Hunderunde fahren wir nach Portsmouth. Da wir uns nicht recht einigen konnten, wer fährt, fahren nun zu dritt. Wir wollen Shakleyton sprechen, um unsere Unterrschrift unter den Expeditionsvertrag zu setzen. Die gestohlene Ordnermappe trage ich im versteckten Fach meines Koffer bei mir. Diese Entscheidung steht noch aus.

Das schrille Quitschen läßt mich aus meinen Überlegungen aufwachen & sehe, wie LC Silverghost, gesteuert von Mare, einen Holzschuppen derbe touchiert. Was macht Sie? Wir kommen noch 7,23 Minuten Fahrzeit wieder zum Stehen & begutachten den Schaden. Alle sind nervöus, der Lord vermutet sogar einen Anschlag, aufgrund eines lockeren Zylinders.

Kurzgesagt, wir schleppen unter andauernden Gezeter von Mare & Mary-Ann die Luxuslimousine in die nächste Werkstatt. In Winchester steigen wir auf 2 Autos um & fahren weiter Richtung Portsmouth. Wir kommen ohne weitere Störungen im Militärhafen an.

Am Eingang müssen wir unsere Personalien offenlegen & für eine Passierbescheinigung uns kümmern, die wir dank eines Marineoffiziers schnell erhalten. Am Hafen herrscht rege Betriebssamkeit. Die Queste, das Schiff von Shakleyton, wird beladen.

Wir sehen auch Major Shakleyton, der uns an Bord winkt. Er begrüßt uns & wir werden einigen weiteren Crew Mitgliedern vorgestellt. Wir gehen in die Brücke & dort stellt er uns seinen Plan vor: es sollen 3 Flugzeuge mitgeführt werden, die von mir gesteuert werden sollen. Zudem gibt es etliche Schlittenhunde, die ich mit verantwortlich bin. Sanjuro soll der neue Kapitän werden. Der Lord soll für Bekanntheit & Spenden sorgen. Im Laufe seiner Erzählungen findet sich für jeden von uns eine sinnvolle Rolle. Ich spüre den Sog seines Charismas & ich spüre den Südpol rufen. Ich höre Shakleytons Stimme in meinen Ohren, während ich die Karte von Antarktis betrachte:

„..seien Sie sich im Klaren, sie fahren in der lebensfeindlichste Gebiet der Erde! Kommen Sie mit!“

Major Shakleyton

Ich schaue mich um, doch meine Freunde stehen etwas betäubt da. Ich brenne für dieses Unternehmen & freue mich auf die Expedition. Vielleicht finde ich meinen Onkel oder Hinweise, wo er verblieben ist?

Wir werden herumgeführt unter Deck & gelangen zu den Kabinen. Als Major Shakleyton uns lächelnd auffordert, eine Kabine auszuwählen, bin ich der erste, der die Nr. 13 wählt.

Der Lord & ich sagen zu, anschließend hören wir Mr. Okumura eine Zusage aussprechen, Mary-Ann, Mare sowie Carla. Nur Tamino muß daheim in Frankreich bleiben. Wir besprechen die Situation weiter. Der Plan ist, zunächst nach

  • Nach Ross Isles zu gelangen
  • danach McMurdoc Sound
  • Basis Lager auf Ross Island errichten
  • Versorgungskette bilden
  • Finale: Aurora finden

Wo vielleicht auch Hinweise auf Henry Winterbottom zu finden sind. Wir dürfen 100 kg Gepäck mitnehmen, mehr erlaubt der Stauraum auf der Queste nicht. Ich biete meine Martinsyde & die Junkers als Expeditionsflugzeuge an. Der Lord seinerseits bietet seine Junkers ebenfalls an. Wir sprechen über Bewaffnung, wo Major Shakleyton erstmalig stutzt. Er hat eine Harpune am Bug…
Wir warnen nun Major Shakleyton, vor uns liegen große Gefahren.
„Wir sollten uns auf schwere Gefechte & diverse kleinere Scharmützel einstellen“ höre ich mich sagen.
Der Major verliert im Gesicht etwas Farbe, seine Lächeln verschwindet kurz…
„Keine Angst, wir wissen, was wir tuen. Meistens. Doch auch wir räumen Ihnen Bedenkzeit. Überlegen Sie es sich gut, sich mit uns einzulassen. Wir brauchen schweres Kriegsgerät!“ erläutere ich meine Überlegungen.
Major Shakleyton schaut uns kurz stumm an, doch lacht dann laut & gibt uns die Erlaubnis, Waffen mit an Bord zu führen. Wir schauen uns verschwörerisch an. So weit, so gut.

Major Shakleyton fährt fort, es gibt ein Wetterphänomän, daß sich die weiße Wand nennt. Darin sieht man nichts außer Weiß. Es kehren so gut wie niemand aus der weißen Wand zurück. Wir erhalten als erstes Auftrag die Ausrüstungsliste, die wir überprüfen sollen. Wir unterschreiben den Vertrag & erhalten Expeditionsausweise. Nachdem alle Formalitäten erledigt sind, empfiehlt sich der Major & wir stehen an Bord unseres baldigen neuen Zuhauses.

Folgende Fragen sollen wir bis zur Abfahrt beantworten:

  • Warum nehme ich an der Expeditions teil?
  • Was habe ich bisher gemacht?
  • Was sagt meine Familie?
  • Habe ich genug Erfahrung?
  • Was ist mein Spezialgebiet?
  • Was mache ich in meiner Freizeit?
  • Wie lautet mein Testament?

Wir gehen, teils euphorisiert, teils betäubt, von Bord der Queste & gelangen nach wenigen Minuten zu unseren edlen Fahrzeugen.

Da wir nun etwas Zeit haben & in der Nähe uns befinden, will ich Salisbury fahren, zum Ort meiner früheren Entführung.

Gegen 6:30 pm erreichen wir die Ruine. Wir stehen for einem robusten Tor mit Vorhängeschloß samt Kette. Da niemand in der Nähe ist, öffne ich kurzerhand mit meinen Dietrichset das antike Stück in Sekunden & lasse meine Freunde auf das Anwesen, bereite es selbst mit gezogener Special Police Gun.

Wir entdecken gleich die relativ frischen Reifenspuren eines Transporters. Hier war schon jemand, was mit nicht gefällt, doch wir suchen trotzdem. Der Lord meint einen Byakhee zu sehen, doch es waren nur die Nerven.

Wir schauen uns auf dem Gelände um, es scheint niemand hier zu sein. Wir sind trotzdem leise. Wir finden Spuren in der Vorhalle, wo ich etwas unter Geröll sehe. Als ich zutage fördere, sehe, es ist eine Seesack. Polarkleidung! Ein Tagebuch, total verdreckt. Zudem eine Kiste mit einem merkwürdigen Gegenstand, den ich sogleich einstecke.

Zitrone

Wir gehen zur Bibliothek & entdecken ein verschüttetes Gemälde. Es zeigt Virgil & Dante vor dem Hölleneingang, gemalt von William Blake.

Wir stoßen weiter vor & ich erklimme den brüchigen Podest & finde erneut ein Gemälde, welches wir bergen.

Der Lord ist überzeugt, es ist Beckford in jungn Jahren, dem ich mit gemsichten Gefühlen zustimme. Ich denke nun an die Entführung & an seine linke Hand mit dem Ring. Hat er den Byakhee beschwören. Ist er ein Hasturianer gewesen? Auch andere Magier könnten das…

Ich entdecke ein weiteres Bild, welches Herrn Beckford gefallen hat, ein gotischer Turm am Wasser. Ich suche weiter & finde unter einer Menge Dreck ein großes, ja riesigen Folianten, der eine verheißungsvolle Titel trägt

Quintum Elementum

Weitere Funde werden an diesem Abend nicht getätigt. Wir kehren gegen 9pm zu Haulton House zurück. Ich gebe sogleich die 3 Bilder sowie den Folianten ins British Museum, die Bediensteten vom Lord werden mit seiner Erlaubnis dazu beauftragt. Wir diskutieren am Kaminfeuer über die Reichweite unserer Flugzeuge sowie den ominösen U-Bahn Fahrplan. Nach der abschließenden Hunderunde versuche ich z träumen…