Auf Cthulhus Spur

Gepflegtes Rollenspiel rund um den kriechenden Wahnsinn

Telegrafische Zeichenkunst

Telegrafische Zeichenkunst
Aus der Deutschen Postzeitung Nr. 22 vom 16. November 1896
Wenn der Hughser früh erwacht,
Er ein gähnend Antlitz macht:
(:-0)
Amtsgesicht bei Dienstanfang,
Wenn die Karre ist im Gang:
(:-1)
Geht nach Wunsch die Karre nicht,
sakrejou dann dies Gesicht:
(:-/)
Ist die Arbeit eine Hatz,
Sieht man oft auch diese Fratz:
(:-()
Doch lässt Dienstschluss ihn hinaus,
Trägt er solch‘ Gesicht nach Haus:
(:-))
Fröhlich er bei „Muttern“ sitzt,
Und zum Kuss die Lippen spitzt:
(:-=)
Bei der Mahlzeit kauend dann,
Liest er das Verbandsorgan:
(:-?)
Denn Verbändler ist gewiss,
Er; sonst wär sein Antlitz dies:
(:- )
Hält recht treu er zum Verband,
Braucht, wo’s sein muss, er den Rand:
(:-())
Stellenzuschlag macht zumeist,
Doppelkinnig ihn uns feist:
(:-1))
Umgekehrt ist’s, wenn ihn schlug,
Schicksal mit Gehaltsabzug:
(:-/ )
Ohne Geld zu ultimo,
Hält ihn noch sein Pfeifchen froh:
(:-9)
Ist der erste angerückt,
Wischt er sich den Bart entzückt:
(:-§)
Bringt der Tod ihm endlich Ruh,
Schließt er seine Augen zu:
()-1)
Und es klagt um ihn „Wie schad'“,
Mancher treuer Kamerad:
(§-())