Theodore Ustor
alias Carl Grossmann

Carl Friedrich Wilhelm Großmann (* 13. Dezember 1863 in Neuruppin, † 22. Mai 1921 in London) war ein Serienmörder aus Berlin.
Carl Großmann war eines von acht Kindern des Lumpensammlers Großmann in Neuruppin. Er war ab 1876 Lehrling in der Fleischerei Ferdinand Kliefoth. Seine blutrünstigen Gedanken und Äußerungen erschreckten sogar seinen Bruder Franz. 1879 wurde er wegen einer sexuellen Annäherung an Kliefoths Frau entlassen.[1]
Von 1880 bis 1895 lebte er im 60 km entfernten Berlin. Seine erste Arbeitsstelle war die Fleischerei Naujocks nahe dem Alexanderplatz. Später zog er als Bettler, Hausierer und Kleinkrimineller durch Süddeutschland. Er machte sich mehrfach strafbar, u. a. wegen Hausfriedensbruch, Körperverletzung und Sexualdelikten, und verbüßte mehrere Gefängnisstrafen. Zuletzt wurde er am 4. Oktober 1899 in Bayreuth wegen Sittlichkeitsverbrechen zu 15 Jahren Zuchthaus verurteilt. Er hatte an einem Tag ein zehn- sowie ein vierjähriges Mädchen sexuell missbraucht. Die Vierjährige starb später an den Folgen der Tat. Aus der Haft entlassen kehrte Großmann 1913 nach Berlin zurück, wo er schließlich eine Wohnküche im Haus Lange Straße 88/89 bezog.
Großmann sprach seine Opfer (Prostituierte und alleinreisende Frauen) häufig in der Umgebung des Andreasplatzes an und lud sie zu sich nach Hause ein. In der Nachkriegszeit des Ersten Weltkrieges herrschte hohe Arbeitslosigkeit. Er bot obdachlosen Frauen an, in seinem Haushalt als „Wirtschafterin“ tätig zu werden.
Die Gegend um den Schlesischen Bahnhof im Bezirk Friedrichshain galt als eine der ärmsten und verruchtesten und wies eine hohe Kriminalitätsrate auf. In den Jahren 1918 bis Ende 1920 fand man im Engelbecken und im Luisenstädtischen Kanal immer wieder Leichenteile von Frauen, die von der Polizei insgesamt 23 Opfern zugeordnet werden konnten.
Die geschätzte Anzahl der von Großmann begangenen Morde liegt höher: zwischen 23 weiteren ungeklärten Mordfällen beziehungsweise 100 verschwundenen Personen im Raum Berlin. Er gilt als der Serienmörder mit den vermutlich meisten Opfern in Deutschland, der für diese Taten nicht verurteilt wurde. In dieser Zeit erlernte er die Blutmagie des Mythos durch den Kontakt zum Thulistenmagier Karl Maria Williguth.
Kurz vor der Festnahme November 1920 konnte sich Ustor mithilfe der Thule Gesellschaft absetzen & wurde damit gezwungen, die Identität von Theodore Ustor anzunehmen, was er mit Freuden tat. Die Aufgabe, im Stillen zu beobachten & diese Vorgänge zu berichten, lag ihm sehr.
In der Wachen Welt war Theodore Ustor ein Agent der Thule Gesellschaft, zutiefst verdorben & zu allem entschlossen. Als Tarnung war er ein Angestellter des Britischen Museums, dessen Lebensaufgabe darin bestand, den Lesern und Forschern, die jenen Hort alten und geheimnisvollen Wissens aufsuchten, die richtigen Bücher und Artefakte zuzutragen.
Doch in seinen Träumen war Theodor Ustor mehr, viel mehr. Er war ein grosser Zauberer, Hohepriester des uralten Gottes Yibb-Tstll, einer der wahrhaft Mächtigen, um die kein Weg herum führt. Dieses Wissen wurde ihm geschenkt. Rapport erstattete er der alten Hexen aus dem Moor. Diese stand in Verbindung mit den Thulisten. Theodore lernte viel aus dem Buch Eibon.
Doch durch die Tötung der Hexe haben die Protagonisten rund um Lord Carnarvan diesen Menschen sich zum Ziel gemacht.
Er wurde furchtbar wütend und beschloß, in der wachen Welt weiter die Mythos Magie zu lernen. Zwar wird er nie wieder in die Traumlande zurückkehren können, doch er ist fest entschlossen, seine zauberischen Kräfte in der Wachen Welt wiederzuerlangen.
Zunächst war Ustor recht erfolgreich. In betrügerischer Absicht freundete er sich mit verschiedenen Okkultisten[Bancroft, Blakely, Hanussen, Weisshaupt, Crowley, E.A. Wallis Budge, Sir Chrichton] an. Er ist verbündetet mit der schwarzen Saat, bekannt aus dem alten Ägypten. Seine Boshaftigkeit sowie seine energetische Besessenheit von Macht & Magie imponierte viele Okkultisten.
Dann stahl er magische Bücher. Durch das Studium erlangte er einen winzigen Bruchteil seiner Macht zurück. Durch eingehende Nachforschungen fand Ustor auch heraus, dass eine ganze Reihe der Schriften und Artefakte im Magazin des Britischen Museums tatsächlich echte Magie beinhalten. Sein Rang in der Museumshierarchie erlaubt es ihm leider nicht, im Rahmen seiner üblichen Tätigkeit Einblick in diese Bestände zu erhalten, und so brütete er einen Plan aus, wie er sie bei Nacht stehlen könnte.
Ustor hat zweimal versucht, nachts in das Museum einzudringen; das eine Mal tötete er einen Wächter mit Hilfe der Schwärze, zu anderer Gelegenheit liess er seine Dunkeldürren einen Wächter forttragen. Beide Male jedoch überfiel ihn beim Betreten des Gebäudes übermächtige Nervosität, und er floh. Wochenlang sammelt Ustor den Mut zu einem dritten Versuch. Da bekam er Hilfe von Evelyn Bancroft.
Durch den Diebstahl der Pergamente des Lords erfuhr letztlich auch Dr. Krebs. Er setzte seine Grauen auf Theodor Ustor an und entdeckte die Gruppe um Lord Carnarvon.
Ustor vollzog den Anschlag auf Lord Carnarvon. Dadurch bekam sie Wind von ihm, lernten ihn zunächst als kleinen hässlichen Mönch kennen.
Die Gruppe bzw Sanjuro Okumura hat Theodore im Zuge ihrer Ermittelungen getötet. Zuvor hat Mann mehrere okkulte Anschläge auf die Gruppe begangen & magische Pergamente von der Gruppe gestohlen.









