* Gipfelsuche in der Bibliothek von Ulthar
Abrupt erwache ich auf der Lichtung. Ich verharre, atme ruhig & genieße die magischen mandalischen Strukturen um mich herum. Ich spüre Frieden.
Nach wenigen Minuten erhebe ich mich, keiner meiner Freunde schaffte es aus eigener Kraft hierher. Ich kontrollierte die Truhe & steckte mir das übliche Gepäck für die Reise ein.
Ich portiere mich direkt vor die Tore Ulthars & schreite gemächlich hinein. Ich geniesse diesen Ausflug, kaufe mir ein wenig Obst & frischen Fisch für die Katzen. Diese schauen mich mißtrauisch an, doch als ich mich ruhig entferne, vernaschen sie die maritimen Leckereien.
In der Bibliothek herrscht geschäfftige Stille & das Geräusch von Blätternden Seiten. Ich gehe zu Mönch Mork, der wie immer an diversen Chroniken sitzt. Wir begrüßen uns & ich teile ihm mein Anliegen vor. Er kennt die Berge! Für eine kleine Spende teilt er mir mit, diese befinden sich in den Tamarian Hills.
Ich reise nach Carnas, der Schiffbauerstadt. Zum Glück ist sie noch nicht weitergereist. Im Hafen suche ich die Hafenmeisterei auf. Das weisse Schiff ist nicht zugegen. Ich kehre in die bekannte Pinte ein. Der Wirt kennt mich & wir reden über das weiße Schiff. Für 2 Gold stellt er den Kontakt her.
Nach wenigen Gins erscheint auch der Matrose. Wir kennen uns bereits, sodaß wir schnell aufbrechen können. Natürlich will auch er eine kleine Anerkennung seiner Mühen…
Am Strand deckt er ein Einbaumboot unter Palmenblättern ab…
„Wohin wollen wir denn?“
„Dahin!“ & zeigt auf das offene Meer.
Ich helfe schließlich mit & nach wenigen Stunden erreichen wir das besagte Schiff. Der Kapitän erwartet mich bereits.
„Und, wollen wa denn hin, häh?“ raunzt er mich rüde an.
„Zu den Mooren bei den Tamarian Hills“
„Ihr alleine?“ Er lacht laut aus
„Nie im Leben überlebt Ihr das! Die Moore sind viel zu gefährlich! Bringt ein paar erfahrene Freunde mit!“
„Das werde ich, vielen Dank für Ihre Hilfe. Kann ich Lilian erneut fragen?“
„Jawohl, tut dies. Ich bin noch einige Tage hier!“ einigen wir uns schließlich & ich verabschiede mich mit Dank.
Dann denke ich mich zu meinem Grundstück. Erneut ist der Sekretär des Bürgermeister vor Ort. Er bemerkt mich & winkt eilig. Wir begrüßen uns freundlich & tauschen Nettigkeiten aus. Der Bauleiter gesellt sich zu uns & ich teile ihm meine Baupläne im Details mit.
„Das wird noch viel Arbeit!“ raunt er
„Aber Ihr könnt es ermöglichen? Schafft Ihr das“ frage ich ungeduldig
„Natürlich, selbstverständlich!“
„Ich zahle gerne einen bachtlichen Bonus für gewissenhafte Arbeit! Bedenkt, nur wenige & vertrauenwürdige Personen für die Geheimgänge zu beauftragen!“
Er nickt & verbeugt sich. Ich gebe ihm einen Beutel mit 200 Gold, was er mit einem Lächeln einsteckt.
„Bis bald. Ich schaue mich kurz bei meinem Freund Sanjuro um!“
In seinem Platz im Innenhof meditiere ich, während eine Katze mich mit schiefen Kopf beobachtet…


















