Fuotni nisu
Sonntag, 13ter Maerz
Erwache auf Highclere mit weniger Nebenwirkungen als gestern – Gewöhnung? Mary Ann liegt wie gelähmt im Bett. Henry w. Jones kommt die Idee in der Bibliothek eine Recherche anzustellen und ich schliesse mich an. Henry ist wie ferngesteuert, greit aufs geradewohl ins Regal – erzählt uns aus einem Kinderbuch. Kindermund tut Wahrheit kund. Feen sollte man meiden, oder geziehmlich behandeln. Ausgerechnet „Pilzfeen“ gegenüber hat sie sich unflätig benommen. Kleine Sünden bestraft das Schicksal umgehend und gründlich. Wo soll dies nur hinführen? Mare und ich sehen uns an, ich bitte sie bring mir ne Schere. Mit Schere schneide ich Miss Mary Ann eine Sträne vom Haupt. Später sind sie mir Mare und Carla beim Flechten behilflich und leihen mir mal diese und dann mal jene Hände. Sicher ginge es schneller wenn wir sängen aber welche Lied sinniere ich, so vollendet es sich ohne weiter an das Werden gedacht zu haben. Entzückt blicke ich beiden nacheinander lächelnd und nickend einmal zu und drehe mich zur im Bett liegenden von Humboldt, lege ihr gewebt Haar in die Hände und empfehle ihr flüsternd es dem Bindenden als Geschenk zu überlassen in der nächsten Nacht. Zurück in der Bibliothek stolpere ich über eine M’lok genannte Gottheit, Neb ihrem letztem Priester – der aus dem Himmel fiel ? – sich in den Zeiten in unendliche Teile auflöste. Ergibt das irgend einen Sinn? Später darf ich Mare beim Ausreiten begleiten. Zum Tee wird hitzig diskutiert, ich verstehe nur die Hälfte. Ist mir heute alles zu viel, der Kopfscherz verlässt mich erst wieder gegen Abend. Erbitte von Henry ein weiteres Älteres Zeichen. Schlummere wohlig und ungestört.









