LENTVS
Eine ‘bedächtige’ Ausstrahlung geht von Halton House aus. In der Früh werden meine geliebten Scones + Tee gereicht. Mrs von Humboldt erscheint in einem eleganten Morgenmantel und ein Telegramm von Mrs Armanda trifft ein – Mr Okumura – Er ist zurück!
In meinem anschliessend geführten Telephonat mit Mr Okumura erfahre ich das es ihm entsprechend gehe, er jetzt nicht genauer darüber reden möchte was ihm widerfahren ist. Akzeptiert. Zudem höre ich heraus das er sich noch etwas erholen muss und gegebenenfalls treffen wir Ihn zeitnah. Je nachdem ‘was der Tage so bringt’. Dann müssen wir die Kommunikation abbrechen. Die Verbindung ist sehr schlecht.
Nach dieser Auskunft herrscht große Freude in unserer Runde und wir stoßen auf Mr Okumura an – Kampei! Ja, er hat ‘krasse’ Dinge erlebt über die wir beizeiten sprechen – da ist es wieder, das Rauschen…
Anschliessend flanieren wir zum Bryanston Square 48 um nach dem Zustand des Künstlers zu sehen. Meine Taschenuhr zeigt 10 Uhr als wir eintreffen. Besser: Die anderen sehen nach dessen Befinden, ich warte sicherheitshalber vor der Tür. Während Lady Almina mMrs Tillstrom zur Ablenkung auf den Platz führt rufe ich in das Zimmer sie sollen eine Photographie anfertigen und Proben entnehmen.
Als wir zu einer Casse-Croûte in einem italienischen Restaurant einkehren zeigt meine Taschenuhr elf Uhr. Ich bestelle mir ein Nudelgericht. Ich erfahre das der Patient noch blauer, kälter und erneut gewachsen ist (um 1/3). Oberflächlich hat er Risse in der Haut bekommen, eine gelbe Flüssigkeit tritt daraus hervor. Sicher keine schöne Ansicht. Auffällig das widersinnige Verhalten von Mrs Tillstrom, die ihn nach wie vor so liebevoll behandelt. Zudem sprach der Künstler zu Lord Carnarvon das ‘Alles so tief sei’, auch scheint er während seiner Metamorphose bei vollständigem Bewusstsein. Mrs Nidelven vermutet zudem das der See auf dem Gemälde vermutlich jener aus dem Traum von Lord Carnarvon ist. Es ist ganz gut (Das Nudelgericht).
Zu fünft geht es zu meiner ersten ermittelte Adresse – Mr Baldridge. Mrs Abdullah al Charie fährt das Automobil. Als wir eintreffen zimmert der Bildhauer gerade an einem Ruderboot, Nickelbrille. Er fragt mich ob Indy stillstehen kann. Da ist er mir doch gleich sympathisch; ‘Das kann Indy, ein mögliches Motiv für Sie, Mr Baldridge?’ ’Vielleicht’, ist seine Antwort. Er führt uns in seine Werkstatt um uns sein letztes Werk zu zeigen, einen griechischen Akt ohne Kopf. Baldridge sagt, die Plastik entstamme seiner kopflosen ‘Periode’. Unsere Fragen nach dem Maler erschrecken ihn, ‘Da hängen sie mit drin? Also was ich weiß: Mr Blakeley hat sich vor zwei Jahren aus der Szene verabschiedet nachdem Mr Pickman verschwunden ist. Dann hat er begonnen so ‘lebendig wie nie’ zu malen. Er hat dazu auch etwas in einem Brief erwähnt. Er wolle eine neue Kunstrichtung erschaffen. Diese neue Kunstrichtung bestätigt auch eines seiner gruseligen Bilder das auf einer Ausstellung in Boston zu sehen war. Ein Wesen, das mit einem Besteck einen Menschen verspeist. Schliesslich hat er das Atelier aufgelöst, den Nachlass bei der Familie geparkt. Mr Tillstrom hat er vor drei Monaten verlassen.’ Mr Baldridge übergibt uns noch einen letzten Brief von Blakeley, dann bedanken wir uns und kehren heim.
Lunchzeit in Halton House. Wir vermuten, das Bild mit dem Titel ‘Schicksal’ ist an einen Mr von Statten verkauft worden.
In einem Telephonat erfahre ich seine Adresse aber auch das den Millionär und Playboy vor rund 3 Monaten das zeitliche gesegnet hat. Aber zum Glück wohnt ein Teil der Familie von Statten nicht unweit von Halton House. Lord Carnarvon und Mrs Nidelven gehen unverzüglich hin.
Mrs von Humboldt bricht in der Zwischenzeit nach Exeter auf, um ihre Proben zu xxstudierenxx sortieren.
Meine Taschenuhr zeigt fünf als Lord Carnarvon und Mrs Nidelven zurückkehren und uns berichten: Die Familie residiert derzeit am Mittelmeer. Nur zwei Butler und zwei Angestellte seien im Haus. Die Hausangestellten wissen nichts von dem Verbleib des Gemäldes. Mr von Statten starb durch einen Motorradunfall (Ein Lastkraftwagen hat ihn überrollt).
Mrs Nidelven kommt die Idee den Nachlassverwalter zu kontaktieren. Sie bekommt Einsicht in den letzten Willen von Mr von Statten. Und siehe da: Das Gemälde wurde einer exklusiven (!) Kunstgalerie gestiftet.
Lady Almina und Lord Carnarvon ziehen sich zurück um eine Liste der exklusivsten Galerien Londons zusammenzustellen.
Indy rennt schon zur Tür bevor es klingelt. Es ist Mr Okumura! In einem Stück ist er zurück und wirkt zugleich entrückt. Als ich ihn nach dieser ‘Bibliothek zu Babel’ frage ernte ich entsetzte Blicke. Er reibt sich am Handgelenk, wo ist seine Narbe?









