Howards Traumtagebuch
Eintrag 1 ~ Etwas ungewönliches ist geschehen. Ich stehe splitternackt auf einer Lichtung, umgeben von Farn und Pilz. Ld.C klärt mich auf, ich werde eingekleidet und wir erreichen die mir noch unbekannten Gassen von Ulthar, jene Stadt der Katzen.
Pilzwald
Ulthar
Eintrag 2 ~ Ich stehe wieder auf jener Lichtung. Aus der Truhe entnehme ich mir Kleidung, zwei Silber und das vorhandene Kupfer. Zudem 10 Portionen Traumtee und ein Farn. Dann begebe ich mich nach Ulthar. Ich erreiche unbehelligt die Hauptstrasse, bei meiner Ankunft wirken die Katzen der Stadt wie gehetzt. Da ich mich in der hiesigen Sprache nicht verständigen kann erwerbe ich von einem Händler für drei Kupfer Stift und Papier um meine Belange aufzuzeichnen. Auf dem zentralen Marktplatz kaufe ich auch für 1 Kupfer ein Heißgetränk. Dem Verkäufer, der sich als Randolph vorstellt, zeige ich meine äußerst gelungene Zeichnung vom Sternbild Stier und händige ihm eine Kopie dieser aus. Er bedankt sich und schreibt mir eine Nachricht auf Papier, die ich aber nicht lesen kann. Das Papier mit der Nachricht deponiere ich in der Traumtruhe so das es ein anderes Expeditionsmitglied dann zu gegebener Zeit entziffern werde.
Eintrag 3 ~ Und wieder auf der Lichtung. Ich entnehme 10 Silber, Kleidung und die Nachricht aus der Truhe. Was für ein seltsamer Ort.
In Ulthar angekommen suche ich den Händler auf bei dem ich zuletzt Papier und Stift gekauft habe. Ich versuche ihm verständlich zu machen das ich die hiesige Sprache lernen möchte. Er nennt mir eine Stadt namens ‘Xura‘, in der es wohl eine Universität gibt. Ich bedanke mich mit einem Silber. Sogleich mache ich mich auf den Weg. Unterwegs begegnet mir ein Gemischtwarenhändler. In seinem Sortiment befindet sich eine Karte dieses Landes! Die Karte soll zehn Silber kosten, so ein Mist! Ich gebe ihm die verbleibenden neun sowie den Brief von Randolph (als Pfand). Der Name des Händlers ist Hatuk.
Karte
Auf meiner Suche komme ich an den Rand eines ungewöhnlich düsteren Waldes. Der wohl kürzeste Weg führt augenscheinlich hindurch. Nach kurzem zögern betrete ich diesen Ort. Es ist unheimlich. Dunkel. Still. Immer weiter gehe ich hinein. Dann laufe ich rückwärts um den Ausgang im Blick zu haben. Und dann geschieht etwas ungeheuerliches: Ich bewege mich, obwohl rückwärts gehend ,auf den Ausgang zu! Was passiert hier?
Hinter dem Ausgang liegt eine weite, flache Landschaft. Ungewöhnlich: Hier ist jetzt schon Herbst (In Ulthar war noch Sommer). Ein Einheimischer und sein Tier ist zu sehen. Anscheinend erntet er gerade sein Feldfrüchte. Als ich näher komme wird mir doch etwas mulmig. Das Tier ähnelt entfernt einem kleinen Elefanten, jedoch mit zwei kurzen Rüsseln. Und der Einheimische. Als ich in sein Gesicht blicke sehe ich nur einen einzigen riesigen Mund. Er zischt mich an. Ich muss mich abwenden, doch dann packt mich der Mut und ich frage Ihn nach ‘Xura‘. Er zeigt mir den Weg. Ich bedanke mich mit dem ‘Deal-Ritual‘ der Händler und mache mich schnell auf den Weg.
Es wird zunehmends kälter, ja, der Winter naht! Wie kann das sein, so schnell? Es schneit. Ich friere. Dann meine Rettung: Am Wegesrand ein paar Gestalten die etwas Undefinierbares mit Schwanzflossen über dem offenen Feuer braten. Die Gestalten sind menschenähnlich. Jedoch von gedrungener Gestalt mit auffällig großen Augen und Mündern. Zum Glück laden sie mich an Ihr Feuer ein und bieten mir ein Getränk an. Es heisst ‘Safir‘. In meinem Körper steigt innere Hitze auf, ich lache, mir ist… Dann erscheint es mir als ob sich mein Geist aus dem Körper löst und ich sehe die Szenerie an der Feuerstelle, mich selbst tanzen und lachen mit den Gestalten. Dann schwindet meine Erinnerung.













