* Die Konzeption des kombinierten Bannrituals
Froh erwache ich. Tamino spürt meine gute Laune & ich seinen Harndrang, dem ich gleich nachgehe. Dem Lord erzähle ich von der Begegnung mit Sanjuro sowie der Abschrift, die wir via Flaschenpost durch das Portal werfen wollen. Alles in Allem steigt die Laune bei allen Therapieteilnehmern & wir formen den Plan, die Hunde von Tindalos nun zu bannen.
Wie gewohnt wird es dann sehr pingelig, was mich als Soldaten streckenweise überfordert. Aber der Gedanke an das Land & die Aussicht auf einer Auszeit lassen mich durchhalten. Mare forscht weiter an Ihrem Schicksalkompass, der langsam Formen annimmt, was mich letzendlich beeindruckt.
Die Planung der Bannung hakt noch an einem magischen Seil, in dem der Unhund zeitweise verharrt, damit wir die halbstündige Bannung vollziehen können – ein heikler Moment! Wir verorten auch die Materalisierung an einer Hangar Pfeiler, der am nächsten zum Kugeltresor sich befindet & planen den Ort der Gefangennahme.
Die Therapie nutzen wir als Verschnaufpause & ich schaffe es sogar, ein wenig Frieden mit meinen Schuldgefühlen zu machen. Am Ende der Therapie planen wir weiter. Ich schlage vor, die Kugeln im Löschteich zu versenken, um den Materalisierungspunkt zu fixieren. Der Bannkreis wird nun auch festgelegt sowie die Reihenfolge der verschiedenen magischen Handlungen.
Nachdem wir alles x-mal durchexerziert haben, bitte ich den Lord, mir die letzte Seite vom Buch Tsatsaggua auszuhändigen, damit ich meine Studien vollenden kann. Den Rest des Abends verbringe ich einsam im Studierzimmer. Die Lektüre ist erschreckend & wieder einmal erkenne ich, wie gefährlich es ist, sich mit den Großen Alten auseinander zu setzen. Die Gedanken lassen mich wieder über Raum, Zeit & unsere Vergangenheit nachdenken. Geplagt & überfordert vom nagenden Wahnsinn gehe zu Bett, um von Ulthar zu träumen…









