Auf Cthulhus Spur

Gepflegtes Rollenspiel rund um den kriechenden Wahnsinn

Forest of Dean

Decembre 1 1920 Wednesday 9am Gloucester Harbour

Sharp in time treffe ich auf der Nidelva am Pier 17 ein. Carla beschwert sich lauthals: Die ungemütlich kalten Zustände an Bord seien unerträglich. Ich muss breit grinsen. Eine Barkasse ist nunmal keine Yacht…Carla made my morning…

Doch mein Grinsen gefriert. Ragnar hat wenigstens ein Schiff. Ich stelle mal wieder erneut fest: Diese Wunde blutet immer noch…

Nur mit Widerwillen betrete ich dieses plumpe, hässliche Arbeitstier ohne Stil, ohne Eleganz, ohne irgendetwas…Doch meine Füsse sind dankbar für die Planken….

Short after entering, we are leaving to Lydney…

10:30am Lydney

Carla verläßt froher Laune als erste das Schiff. Wir gehen in einen Wald. Er ist menschenleer, friedvoll, ruhig, Schafe grasen…

Als wir uns kurz umdrehen, sehen wir einen jungen Mann, der auf einem Felsen steht…

Carla schaut ihn an und fühlt sich in die Situation ein. Sie hört “neue” Musik…

Der junge Mann vollführt mit seinem Armen Körpersignale, die wie ein doppelt geschwungenes K vor ihm auf der Brust erscheinen. Dieses Signal kennen wir! Aus dem Severn Valley. Nur ist der junge Mann diesmal angezogen…

Mit Henry und Ragnar gleiche ich unsere Zeit ab. Unsere Taschenuhren laufen synchron, die Zeitachse verläuft normal…

Wir gehen weiter und lassen uns von dem Weg führen. Sanfte Anhöhen in felsigem Ambiente erwarten uns…

Es wird felsiger. Wir wandern durch ein Kliff, eine Felsentreppe vor uns…

Wir sind tief im Forest of Dean, dem Wohnort von Nodens…
Ein Holzsteg bringt uns über einen feuchten Sumpf…

Eine Treppe führt uns durch ein Felsmassiv….

 

Eine sanfte Lichtung offenbart sich uns nun…

Eine ?Holzfigur?, lebendig, doch auch nicht, beobachtet uns:

Carla nimmt Contact zu dieser Essence auf. Er spricht zu ihr:

“Finde das Labyrinth und finde wieder heraus…Einfach weiter gehen…”

Wir gehen einfach weiter und die Lichtung endet an einem Wasserfall:

In der Gischt sehe ich einen weißen Fuchs
Er schläft…entirely relaxed on his back…

Ein allgemeiner Zeitabgleich ergibt: Wir sind erst seit 90 Minuten unterwegs…

Wir sollten hinter den Wasserfall schauen. Es wäre nicht das erste Mal, dass hier der Weg weiter geht…

Unsere neugierige Carla schaut sich als erste genauer um. Sie entdeckt einen kleinen Spalt hinter den rauschenden Wassern und schaut in eine Höhle, hinter der sich ein Tunnel erstreckt. Licht scheint vom anderen Ende hindurch…

Carla und Ragnar seilen sich an, von Henry gesichert, und versuchen ihr Glück, hinter den Wasserfall zu gelangen…

Doch eben dieses ist ihnen hier und heute nicht hold und sie werden von den kalten Wassermassen erfasst und treiben schnell den Fluss hinunter. Henry hat Mühe die beiden am Sicherungsseil zu halten…

Ich eile sofort Carla zu Hilfe in den Fluss und ziehe sie ans Ufer. Meine gesamte Crew, inklusive mir, ist nass. Außer Henry zum Glück. Er macht ein Feuer, damit wir uns wärmen und unsere Kleidung trocknen können…

Mit meinem Mantel entspanne ich einen lebenden Paravent an meinen ausgestreckten Armen, damit Carla sich dahinter ihrer Kleider diskret entblößen und ans Feuer legen kann. Sie bibbert nur noch und ich wärme sie so gut, wie es mir unter diesen Umständen nur möglich ist…

Heute kommen wir hier nicht mehr weiter! Ich breche unseren Ausflug hier ab. Wir werden uns auf den Rückweg machen. Doch die Landschaft hat sich verändert…

Dank Ragnars magischem Orientierungsfeuer, das nur er sieht, finden wir ohne Probleme unter seiner Führung wieder aus dem Forest of Dean heraus und zur Nidelva…

 

5pm Gloucester Hotel Imperial
Ich bestelle Zimmer für Carla und mich und lasse zwei heiße Wannenbäder vorbereiten. Der Rest bleibt auf der Nidelva.

Ooh, what a nice recreation for today’s end…