salubritas
Mrs von Humboldt trifft ein. Sie sei geschäftlich in London unterwegs und gehe einem neuen Hinweis nach. Sie möchte jene Pflanze aus Indien bekommen, die ihr bei der Bekämpfung der Lepra-Krankheit helfen kann. Auch Ihre Proben hat Sie weiterhin im Blick, obwohl es einen Disput mit Ferdinand gab.
Wir berichten Ihr von unseren bisherigen Erlebnissen – Trafalgar, Gibraltar, Der verfluchte Keller, die seltsamen Wesen. Aber während wir berichten wirkt sie seltsam abgelenkt, wirr, erzählt von einer ‘Arrival der Ausserirdischen’. Hat Sie etwa eine Vorahnung?
Meine Taschenuhr zeigt den Fünfuhrtee an, als wir uns erneut im Hause Bryanston Square 48 versammeln. Die Kellertür wurde erneuert, ein gutes meisterliches Handwerk. Aus dem ersten Obergeschoß ist leise Musik zu vernehmen. Vermutlich eine Therapiestunde der Patienten.
Zum Dinner kehren wir nach Halton House zurück und besprechen unser weiteres Vorgehen. Kurz nach Beginn der Nachtruhe weckt uns Cpt Wigbold, gekleidet in Schlafrock und Nachtmütze, bewaffnet mit einer Schrotflinte. ‘Er sei gerade zu Bett gegangen, da habe er etwas über und vor seinem Fenster gehört. Eine Dachpfanne ist auf den Hof gefallen, obwohl kein Wind oder Regen ist.’
Lord Carnarvon hört ein Flügelschlagen. Alle sind alarmiert!
Indy lasse ich an der Probe aus dem Keller schnüffeln aber er scheint seinen eigenen Willen zu haben und zieht sich vor das Kaminfeuer zurück.
Ich schlüpfe in meine magische Robe und wir begeben uns in den Dachstuhl. Kein Laut ist zu hören. Wir nutzen die Leiter am Schornstein, Lord Carnarvon steigt als erster hinauf und öffnet vorsichtig die Dachluke. Nebel. Er wirft einen Stein in Richtung des Tatorts, nichts passiert. Da die Sicht durch den Nebel zu schlecht und das Dach zu glitschig ist, brechen wir das Vorhaben ab.
Cpt Wigbold und Lord Carnarvon beschliessen sich die Nachtwache zu teilen.










