* Generaltreffen zum C-Day
Wie nach guter britischer Tradition erwache ich mit dem Duft von frischen Tee, der neben meinem Nachtlager frisch aufgebrüht dargereicht wird. Die neue Hausangestellte weiß um die Behandlung von Gästen, kein Wunder, daß der Kapitän, der alte Abstauber, sich hier eingemietet hat. Mein japanischer Gefährte & Freund hat sich schnell hier eingelebt. Als wir uns auf den Flur treffen, hat er einen Brief in der Hand.
Es ist sein Bruder, er hat bereits geantwortet. Anscheinend hat er sich umgeschaut, nach unseren Anweisungen. Den Schatz der „Hojo„, wie er in einer vergangenen Zeit hieß, ist leider nicht gefunden worden. Doch kam eines Nachts ein schwarz-weiß gekleideter Mann in den Tempel von Inari & übergab den Siegelring. Blitzschnell dämmert es mir: „Das war ich! Kotaro!“ & rufe laut: „Ich wusste es, also waren wir wirklich da!„
„Ja, ich kann es selbst kaum glauben!“ sagt Sanjuro. ist sichtlich tief bewegt. Wir tauschen erneut unsere Erfahrungen von Odawara aus. Nach wenigen Minuten des Staunens & Lachens besinnen wir uns auf die Gegenwart – da wir heute einiges abzuarbeiten haben & wir keine Beratungen von Odawara wollen, schreiten wir los. Wir treffen Ragnar im Garten, der anscheinend ein Bad genommen hat. Wir brechen mit kleinen Doggy Bags bewaffnet sogleich auf. Sanjuro fährt mit dem Silver Ghost nach Highclere Castle. Auf der Fahrt erzählt mir mein norwegischer Gefährte von einer positiven Antwort seines Anliegen, bei einem grossen Schiff anzuheuern.
Wie zum Personal gehörend werden wir alle selbstredend in die Bibliothek von Highclere Castle durchgelassen. Zur Begrüßung stoßen wir auf die kommende Schlacht an. Uns ist allen etwas mulmig. Dann ergreift mein Freund, Lord Carnarvon das Wort. Er ist nun sichtlich gespannt & selbst für britische Verhältnisse steif. Er verliest die organisatorische Planung, die recht lang & gewichtig ist. Erneut wird mir immer mehr klar, wie wichtig das Ganze ist – was für ein Wahnsinn, sich während der Veranstaltung davon zu stehlen & fremde Wesen zu jagen bzw. zu beschwichtigen.
Als die Namen verlesen werde, horche ich auf. Der König lädt interessante Leute ein. Zum einen Dr. Stone, der an den Forschungen zu den Stelenwesen beteiligt war & eine eigene Forschungsexpedition betrieben hat. Mit ihm werde ich hoffentlich einige interessante Konversation führen können. Weiterhin ein Politiker aus Neuseeland names Apirana Turupa Ngata, den ich auch wegen meines Erbes ansprechen werde. Schließlich ranken sich einige Geheimnisse um die Winterbottom Ranch. Ich sollte nochmal bei meinem Verwalter & Rechtsanwalt kontaktieren, was der Wiederaufbau sowie die Gutachten betrifft.
Otto Rahn & General Smythe sagen mit nichts, jedoch meine Freunde raunen etwas leise. Weiterhin verliest er natürlich unsere Namen mit vollen Titel, was mich insinktiv die Hacken zusammenschlagen läßt. „Der Drill sitzt tief“ denk ich mir. Der Lord fixiert mich & läßt verlautet: „Mr. Winterbottom wird selbstverständlich für die Sicherheit des Königs sowie aller Anwesenden zuständig sein, zusammen mit Sgt. Bond zuständig!“ Ich nicke zuversichtlich allen zu, wenngleich die Zusammenarbeit mit Sgt. Bond nicht behagt. Ich denke, er sollte lieber in den Ausseneinsatz, als interne Dienstwege zu beschreiten.
Weiterhin verliest er den Ablauf. Interessant gleich der erste Punkt am Morgen nach dem Festtanz abends, eine Jagd! Sicherheitstechnisch ein Alptraum! Ich notiere mir den Punkt für später horche weiterhin den Ausführungen. Essen & ein Ausflug nach Winchester, ein Pressekonferenz, Kathedrale bis hin zu einer Schiffseinweihung. Zufällig auf dem Dampfer, auf dem der Kapitän anheiert. Es endet mit der Fahrt nach Exeter.
„What a mess“ denk ich mir, während ich die diversen Details zu ordnen versuche. Der Lord bittet die Nichteingeweihten aus dem Raum, sodaß wir über den eigentlich Plan reden können. Ich beschließe, bezüglich der Sicherheit einen Experten zu Rate zu ziehen & mehrere Sicherheitskräfte anzuheuern. Das ist ohnehin ein Schritt, der ansteht. Der Lord segnet es mit einem kurzen Nicken ab. „Weiterhin benötige ich vollen Zugriff auf Ihren Butler, da ich einiges zu organsieren habe„, was mir prompt bewilligt wird.
Weiterhin müssen Roben erneut & verbessert werden, Forschungen zum Abschluß gebracht werden. Beim Überschlagen der Zeitung fällt mir der Artikel auf „Thule Gesellschaft veranstaltet einen Vortrag“ – in Berlin. In mir reift ein Plan, auf einen Busch zu klopfen. Es ist Zeit für Experimente! Rasch überzeuge ich Mary-Ann, einen Besuch in Berlin abzuhalten, möglichst bald. Nach anfänglichen Zieren kann sie jedoch nicht meinen Argumenten widerstehen.
Weiterhin überzeuge ich den Lord, vertrauenswürdige Personen teilweise mit in unsere Pläne einzuweihen, zumindestens soweit, wie man uns glaubt & nicht für durchgeknallt hält. Besonders Almina sollte es wissen, denn sie hält die Stellung während der Dauer seines chtulhuoiden Exorxismus. Der Lord zieht sich als erstes in seine Gemächer zurück – auch ich verweile auf HC.









