Hotel Fürstenhof
Früh werden wir geweckt und mit einer Berliner Zeitung zum Frühstück versehen. Unser erster Gang führt uns in die französische Botschaft am Pariser Platz. Danach suche ich in der britischen Botschaft, eine Möglichkeit dem Lord Aktuelles mitzuteilen, was aber abgelehnt wird. Na dann halt Anders! Später in der Charité finden wir in Haus fünf die Sekretärin des Dr. Wassermann und vereinbaren einen Gesprächstermin für Mittwoch neun Uhr. Dann flanieren wir im Nikolaiviertel und stehen irgendwann auch vor Emil Noldes Atelier unterm Dach – keiner da – ich schreibe eine Nachricht, welche ich unter der Tür durchschiebe. Ich hoffe er meldet sich in meinem Hotel auf mein Interesse ein maritimes Bild zu erwerben. Ich kann Mare zu einer Fahrt mit der „Spreequell“, einem gediegenem Salonschiff der Sternschifffahrtsflotte überreden, dort essen wir zu Mittag und geniessen die Aussicht.
Nach vier Stunden quer durch die Stadt, sind wir zurück an Land. Am Kurfürstendamm werde ich trotz Vorwarnung, durch Trickdiebe um Portemonnaie samt zwanzig Mark „erleichtert“.
Das stört aber unseren abendlichen Besuch des Gloria-Lichspielhauses kein bisschen. Die Vorstellung ist fast ausverkauft und der Film zeigt uns erneut unbekannte Facetten dieser lebendigen Stadt. Zurück im Hotelsalon nach einem vorzüglichem Abendessen, lesen wir die Tageszeitung. Nachts komme ich dazu dem Lord doch noch die neuesten Entwicklungen übermitteln zu lassen, da ich Sanjuro auf der Lichtung der Ankunft begegne.









