Auf Cthulhus Spur

Gepflegtes Rollenspiel rund um den kriechenden Wahnsinn

手伝い (Tetsudai) – Hausmädchen

Elisa Newton

Elisa Newton

Nach dem Frühstück fahre ich mit Maikurofuto nach Bishop’s Walton, wo Elisa Newton wohnt. Eine Frau mittleren Alters öffnet uns die Tür – vermutlich ihre Mutter. Wir fragen nach Elisa, die kurz darauf in der Tür erscheint. Als wir unser Anliegen erklären, zeigt sie sich ziemlich überrascht. Sie hatte – wenn überhaupt – mit einem Brief oder Telegramm gerechnet, aber nicht damit, dass der Hausherr persönlich erscheint. Maikurofuto scheint sehr beeindruckt von der blonden Grazie und fängt direkt an, unterschwellig mit ihr zu flirten. Elisa entgeht das nicht. „Ohne Ihnen zu nahe treten zu wollen, Mr. Okumura“, sagt sie höflich aber bestimmt zu Maikurofuto, „halte Sie das für angemessen?“ „Ähm…“, stammelt Maikurofuto und deutet in meine Richtung, „das ist Mr. Okumura.“ Elisa errötet leicht und entschuldigt sich förmlich bei mir. Ich winke schmunzelnd ab und frage sie, wann sie nach Curdridge Hill kommen könne, um sich mit ihrem möglichen neuen Arbeitsplatz vertraut zu machen. Sie sagt, in anderthalb Stunden könne sie da sein. Wir verabreden uns also für 12:30 Uhr

Amanda Myers

Eine dreiviertel Stunde später fahren wir in Wickham vor uns suchen Amanda Myers auf. Anders als Elisa ist sie eher ruhig und Maikurofutos subtilen Annäherungsversuche verunsichern sie vielmehr. Sie hätte aber sofort Zeit, sich Curdridge Hill anzusehen und nimmt unser Angebot, gleich mit uns im Silverghost mitzukommen, gerne an. Kaum dass wir ausgestiegen sind, kommt auch schon Elisa mit einem Veloziped angefahren. Auch Senchō läßt sich nicht nehmen, die Mädchen zu begrüßen.

Ich führe Elisa und Amanda im Haus herum und zeige ihnen, was ihre Arbeit sein würde. Mein Schlafzimmer und mein Dōjō, betone ich, sind tabu und außer auf meine ausdrückliche Bitte hin nicht zu betreten. Auch Senchō bittet sich Privatsphäre  aus und untersagt ebenfalls das Betreten seines Schlafzimmers. Zuletzt mache ich Eren-san mit Amanda und Elisa bekannt. 

Als wir schließlich auf das Gehalt und Bedingungen wie Kost und Logie zu sprechen kommen, erklären beide sich bereit, die Stelle anzunehmen, sofern sie ausgewählt würden. Die Referenzen und ihre Qualitäten betreffend stehen die beiden Mädchen sich in nichts nach, aber die ruhige, rothaarige Amanda ist mir sympathischer als die extrovertierte Elisa. Ich berate mich noch kurz mit Senchō. Er teilt meine Meinung und so schicke ich Elisa nach Hause mit der Ansage, dass ich mich bei ihr melden würde. Amanda hingegen verkünde ich die frohe Botschaft sofort und frage, wann sie anfangen könnte. In drei Tagen, sagt sie. Sie müsse noch einmal nach London – dort ist sie geboren und aufgewachsen – und von dort ein paar private Sachen holen. Ich sage ihr, dass ich nicht versprechen kann, dann auch vor Ort zu sein und weise Eren-san an, im Falle meiner Abwesenheit das neue Mitglied meines Haushaltes zu empfangen.