Auf Cthulhus Spur

Gepflegtes Rollenspiel rund um den kriechenden Wahnsinn

* Norwegische Pampa mit Kupfermine

Wieder zur blauen Stunde werde ich geweckt von einem nervigen Hauen. Wer macht den so früh morgens so ein Lärm? Nach wenigen Minuten erscheint der gut gelaunte Ragnar mit frischen Holz, ich kneife mir jeglichen Kommentar.

Es gibt ein deftiges Fischfrühstück. Anschließend fahren wir zu Hotel, wo unsere Freunde genächtigt haben. Auch sie sind bereits fertig & sitzem auf Ihren gepackten Sachen.

Der Lord hat ausgesprochen gute Laune, er erzählt uns von einer Begegnung mit dem roten Magier, Wag Ryo. Er hat ihm einige Informationen gegeben, anscheinend ist der beste Zeitpunkt für eine Bannung in 43 Tag, der „D-Day“, wie der Lord schmunzelnd uns erzählt. Zudem sollte er die Begegnung nicht auf die leichte Schulter nehmen. Ein direkter Augenkontakt sollte um jeden Preis vermieden werden. Daher bittet der Lord, ihm die Augen zu verbinden & ihn zum Corpus im Becken zu führen. Mir gefällt dieses Vorgehen nicht, denn es implziert, daß jemand ihn anschauen muss – was unweigerlich zum Wahnsinn führt. Ich gebe zu Bedenken, dass niemand wirklich im Moment in der Lage ist, dem Wahnsinn die Stirn zu bieten. Alle stimmen mir stumm nickend zu, doch was bleibt uns für eine Alternative? Es sehe schwarz…Wo haben wir uns da wieder reingeritten?

Übersicht Roros

Pünktlich erreichen wir den Bahnhof & besteigen den Zug. Im Zug reden wir weiter über die aktuellen Problematiken. Der Magier aus dem Traumland meinte auch, ich hätte ein gelbes Buch, was uns helfen könnte. Ich erinnere mich an Carcossa, erzähle die Geschichte erneut, bis zum Abschluß, wo Dr. Redfeather Feathergill das gelbe Buch in ein Portal zurück zur Erde verwandelte. Ich habe keine Ahnung, wo dieses Buch sein sollte, ich habe es meines Wissens nicht. Daher beschließe ich beim nächsten traumhaften Besuch den Magier aufzusuchen. Zusätzlich brauche ich auch einen Hinweis auf den zweiten Teil der gelben Flöte, um den Schatten zu bändigen.

Nix los in Roros

Als wir in Roros ankommen, sind wir etwas geschockt. Sehr schlicht & ländlich ist die Ansammlung von Bretterhütten, die Menschen sind alle in ärmliche Gewänder gehüllt. Wir fallen hier auf wie bunte Hunde. Schnell checken wir ins Hotel „Zur Erzmine“ ein. Die Zimmer sind schlicht, aber sauber & komplett.

Arbeiterhütte

Ragnar geht zu dem verunglückten Arbeiter, um mehr über das Geschehen zu erfahren. Wir essen derweil leckere Apfelkompott mit Zuckerguss & plaudern weiter. Meine Stimmung hebt sich etwas mit dem Essen. Nach 3 Stunden kehrt der Kapitän zurück. Er erzählt, dass der Arbeiter einem fremdartigen grünlich-gelben Lichtschein folgte, bis er ein Siegel berührte, das dann irgendwie ein Beben auslöste, welches ein Einsturz zur Folge hatte.

Uns allen wird klar, daß in der Mine mehr zu entdecken ist, als wir bisher angenommen hatten. Welche Geheimnis hat die Familie Nidelvin? Was gibt es dort unten zu entdecken? Hilft es uns bei dem Kampf gegen Cthulhu?

Der Lord will noch ein Telegramm verschicken, ich putze die Waffen & biete allen ein Exemplar an. Zudem überprüfe ich die Lampen, Proviant, Gin, Seile, Kletterhaken, Schaufeln, Spitzhaken & Brechstangen. Bald machen wir uns auf, in die verfluchte Mine hinabzusteigen, wir warten noch auf einen „Steiger“, der sich dort unten gut auskennt. Bei unserem Glück wird er nicht überleben…