Auf Cthulhus Spur

Gepflegtes Rollenspiel rund um den kriechenden Wahnsinn

* Aero Caravan to Trondhejm

Nach dem Aufwachen betrachte ich das Mundstück, vergleiche es mit der Zeichnung im De Vermis Mysteriis & bin zufrieden. Nur das zweite Stück fehlt mir noch sowie eine Art Wasser aus dem See von Hali. Der Gin, den ich gestern auf das Fensterbrett für meinen unheimlichen Freund aus Carcassa dargeboten habe, ist unberührt. Ich exe ihn weg & mache mich frisch.

Anschließend treffe ich den Lord im Salon. Wir bereden kurz die nötigen Vorbereitungen & verschwenden keine Zeit. Nach wenigen Minuten treffen wir uns am der Startbahn, also ist hier nass. Der Lord scheint etwas zu bedrücken, doch er behält es für sich. Vielleicht der Zoff mit Carla? Seit dieser Marija ist er noch verschwiegener als sonst. Das gefällt mir nicht. Als Sanjuro erscheint, freue ich mich & die Sorgen verschwinden. Er ist ein echter Zugewinn für unsere mystische Forschungsgemeinschaft. Er hilft mir bei den zahlreichen Waffen, die wir in Croydon einladen.

Waffenliste:
2 * Schrottflinten Browning Mag5 Autogun
2 * Äxte
2 * Säbel
2 * Grubenmesser
1 * Bajonett
2 * Buschmesser
1 * Colt BAR Machine Gun
2 * SIG Mondragon
4 * Pistolen Webley & Scott MP
16 * Handgranaten
Fackeln & Karbidlampen
500 Schuss insgesamt

Nachdem ich die Waffen verladen habe & der Lord in seiner Sopwith Camel Verpflegung & Kletterutensilien verstaut hat, heben wir in die sonnigen Himmel ab.

Der Lord, Mare, Sanjuro & Mycroft über Hampshire

Es ist wieder einmal bestes Flugwetter und wir gelangen problemlos über die Nordsee. Kurz über Haugesund stürzt der Lord in ein Luftloch, kann sich aber nach mehreren hundert Yards freien Fall wieder fangen.

Kurz vor freien Fall des Lords

Nachdem wir nun uns an die Luftlöcher gewöhnt haben, erzähle ich per Funk allen Anwesenden von meinen Forschungen über den Byakhee. Da wir mit Kurzwelle funken, kann uns auch niemand abhören. Während meinen Ausführungen überqueren wir den skandinavischen Kontinent ohne weitere Probleme & landen im Hafen von Trondhejm.

Wir gewinnen wieder an Höhe & Mycroft erzählt vom Byakhee

Der Kapitän steht am Pier & schaut unserer Landung zu. Nach meiner perfekten Landung halte ich wenige Meter vor Ragnar. Er klatsch, dann klatscht es laut hinter mir, gefolgt von krachenden Holz. Mare schreit & reisst die Klappe der sinkenden Sopwith auf. Der Lord ist volle Möhre gegen die Kaimauer gefahren. Da ihnen nichts passiert ist, grinse ich breit & schaue der Rettung zu.

Neueste Bruchlandung des Lords

„Da hat er sich ein bisschen zuviel zugetraut“ denke ich leise. Nachdem wir Mare & den Lord gerettet haben & das Flugzeug in eine Wartungshalle befördert haben, gehen wir auf die neu erworbene Barkasse des Kapitäns. Er präsentiert uns stolz diesen Fischkutter.

Frisch erworbende Barkasse von Herrn Wigbold

Wir machen uns Witze, wie lange die Nussschale über Wasser bleibt & schließen schon Wetten ab. Er lässt sich nicht beirren & führt uns stolz herum. Anschließend, nachdem wir allein & unter uns sind, bereden wir die aktuelle Situation: Es gibt weiterhin merkwürdige Vorkommnisse mit den bereits erwähnten unbekannten Wesen im Wasser am Teufelsriff, der Großvater lebt noch, die Mine ist bisher unbesucht & die Thule Gesellschaft treibt weiterhin ihr Unwesen.

Impression der Hauptstraße

Ragnar ist geradezu erpciht darauf zu erfahren, was diese Deutschen hier wollen. Ich sage ihm die Unterstützung für einen nächtlichen Besuch zu. Zum Glück habe ich meine Schalldämpfer dabei!

Impression der Hauptstraße 2

Wir kommen überein, zunächst hier im Hotel Novgorod zu nächtigen & morgen nach Roros zu fahren, wo die Mine sich befindet. Dieser Besuch scheint Ragnar auch sehr wichtig zu sein, was wir alle unterstützen. Ein Arbeiter ist dort verunglückt, angeblich hat eine Art Siegel berührt, was den Einsturz verursacht haben soll. Ragnar hat schon ganze Arbeit geleistet, die Fahrt im Zug & die Unterkunft sind bereits reserviert & bezahlt!

Nachdem wir unsere müden Freunde ins Hotel gebracht haben, fahren Ragnar & ich wieder in die Stadt auf die Hauptstraße. Wir baldowern die Thulisten aus, sitzen in einem Hauseingang. Nachdem es ruhig geworden ist, erklärt mir Der Norweger, wie er es versucht hat & gescheitert ist. Auch ich bemühe mich über den Hinterhof, versuche durch die Fenster etwas zu erspähen, doch ohne nennenswerten Erfolg. Dann stolpere ich über eine Dose, die laut scheppert. Wohl wissend um die wachsamen Nachbarn, eile ich schnell zu Ragnar & überquere mit ihm die Straße. Ein Mann schaut aus dem Fenster heraus, motzt eine Weile laut herum.

Wir beraten uns kurz, dann hat Ragnar die Idee, direkt vor dem Haupteingang ein Autopanne zu simulieren. Gesagt, getan! Ich gehe im Sichtschutz des Lastwagens zum Haupteingang & knacke das einfach Schloß. Drinnen ist es ganz ruhig. Beim durchsuchen des Schreibtisch entdekce ich Zeitungsartikel vom Teufelsriff & ein Buch, Titel: „Der Weg nach Thule“. Ich lasse es in der Schublade, bringe alles in die alte Ordnung & entdecke dann einen Tresor!

Ich probiere einige Kombinationen aus, bis ich 2mal ein verrätersiches Klicken höre. Ich notiere die Zahlen: 31,11. Die dritte Zahl kann ich einfach nicht hören. Ich brauche mehr Zubehör, mindestens ein Stetoskop. Ich lasse davon ab & schaue mich weiter um. Hier gehen noch zwei Türen ab. Ich knacke auch die erste Tür links & entdecke nichts Interessantes, einige Kisten, zugenagelt & Tische mit Klappstühlen & Regenschirm. Anscheinend für Werbeaktionen dieser Vereinigung.

Pan Thule Gesellschaft

Ich schließe die Tür wieder zu & verriegel sie mit den Dietrich. Auch die zweite Tür springt problemlos auf. Ich sehe einen komplett leeren Raum. Kein Versteck unter den Dielen, Wänden oder sonstwo. Enttäuscht versuche ich die Tür zu verriegeln, leider klemmt sie nun. Es ist wie verhext…

Schlechtgelaunt schaffe ich doch noch, die Vordertür beim Verlassen wieder zu verschließen. Ragnar wartet nicht mehr, schliesst die Motorhaube & wir brausen zum Gut der Nidelvins. Auf dem Weg erzähle ich ihm das Erlebte, worauf er nur trocken meint: „Da müssen wir nochmal hin, egal ob die es merken, dass wir da waren!“ Ob das gutgeht?

Traum: Wieder der insektoide Schatten, der mich beobachtet & etwas zuflüstert – ich verstehe ihn nicht. Gestresst falle ich in einen traumlosen Schlaf.