Ankunft in Split *
Zur Morgendämmerung erreichen wir nach einer ruhigen Fahrt die serbo-kroatische Hafenstadt Split, ein idyllische Hafenstadt mit Urlaubscharakter.
Nachdem Kapitän Wigbold und ich die Einreiseauflagen erfüllt haben, erkunden wir uns nach dem besten Hotel der Stadt. Dort kehren wir ein und buchen für eine Nacht die besten Zimmer. Wir erfahren, dass heute das Hotel fast ausgebucht ist wegen dem Festessen heute abend.
Gleichzeitig empfiehlt er uns die Teilnahme, die laut seiner Aussage nur alle paar Jahre dieses besondere Event zelebriert wird. Wir sagen zu. Im Foyer bemerke ich einen Mann in den mittleren Jahren, der mir irgendwie bekannt vorkommt. Ich gehe kurzerhand zu ihm, plaudern unverbindlich & angenehm. Leider wissen wir beide nicht, woher wir uns kennen, verbleiben mit der Option eines Cocktails nach dem Festmahl, wie er mir verrät.
Ich bezahle die Hotelrechnung aus der Kriegskasse und ziehe mich auf mein Zimmer zurück, mache mich frisch. Abends gehe wir gemeinsam zu dem Event. Der feierlich geschmückte Saal ist randvoll mit Gästen & Einheimischen. Alle sind freudig erregt. Am Rande entdecke ich den Mann aus dem Foyer. Blitzartig anhand seines Habitus erkenne ich die Ausbildung beim britischen Militärs!
Als das Essen schließlich serviert wird, vergeht mir der Apetitt. Es wird eine bizarre kulinarische Spezialität serviert, wo sich vier verschiedene Meeresbewohner sich gegenseitig zu Tode gefressen haben. Alles wird mit Dill & Estragon gekocht. Keinen einzigen Bissen dieses bizarren Mahl bekomme ich runter.
Der Mann vom Nebentisch ist auch in guter Gesellschaft. Ich warte geduldig, bis der letzte Gast an seinem Tisch gegangen ist, geselle mich zum ihm. Nach kurzer Konversation stellen wir uns einander vor. Er ist Colonel Somertom und baut hier eine Miliz auf, um dem Empire hier Einfluß auszubauen.
Ich bin begeistert & biete ihm Hilfe an, die er prompt annimmt. Er benötigt Waffen & Munition sowie einige militärische Güter. Seine Vorstellungen sprengen meine derzeitigen Möglichkeiten, doch in naher Zukunft werde ich ihm helfen.
Er teilt mir bildhaft mit, dass dieses Land blank ist, jeder macht was er will & quasi kein Recht hier gilt. Ich begreife, warum der Lord hier nicht mitkommen wollte, zu waghalsig & riskant scheint es für ihn zu sein. Der Colonel leitet die Miliz names Schwarze Hand! Gleichzeitig bietet er mir auf mein Bitte hin mit schweren Herzen landeskundige Führer & Begleitschutz an, die ich dankend annehme. Eine finanzielle Entschädigung lehnt er rigeros ab, ein echter Gentleman!
Wir vereinbaren für die sechs bis acht Führer die Parole
„Die Nacht ist sternenklar!“
die sich im Laufe des Tages zu uns gesellen wollen. Vor dem Gang ins Bett telegrafiere ich mit einigen Bekannten, um eine grössere Waffenlieferung zu arrangieren.













